Berichte

Aktion zum Weltmilchtag am 01.06.2026

Seit 69 Jahren gibt es den Weltmilchtag, um für den Konsum von Milch und Milchprodukten zu werben. Auch in diesem Jahr organisierten Ilona Hargens und Ute Clausen mit einem Helferteam für die Schüler der 1. Klasse der Grundschule Hennstedt diesen Vormittag. Es gab früh morgens gebackene Quarkbrötchen, dazu "schüttelte" sich jedes Kind mit Hilfe eines kleinen Einmachglases und etwas Sahne die eigene Butter. Danach wurden von den Kindern Wurzeln und Gurken in Stifte geschnitten, die dann mit einem vor Ort hergestellten leckerem Kräuterquark verputzt wurden. Zum Nachtisch gab es Erdbeeren und Honigmelonen. Zwischendurch haben die drei aktiven Bäuerinnen Kerstin Tiessen, Catharina Kock und Bente Rohwedder einen Tag im Leben einer Kuh erklärt. Sie hatten sogar "Kostproben" von Silo, Mais und Schrot dabei. Als Höhepunkt der Veranstaltung durfte jedes Kind einmal die eigens für diese Veranstaltung vom Bauernverband organisierte "Holzkuh" melken. Es war für alle eine rundum gelungene Veranstaltung, was auch die Frage eines Schülers kurz vor Schluss zeigte: "Ist morgen wieder Milchtag?" 

Bericht und Fotos: Birgit Behrens

v.l.n.r.: Catharina Kock, Maren Glüsing, Erika Wenzel, Kerstin Tiessen, Ilona Hargens, Bente Rohwedder, Karin Henschen, Heidi Schmarje, Anke Abel, Ute Clausen
v.l.n.r.: Catharina Kock, Maren Glüsing, Erika Wenzel, Kerstin Tiessen, Ilona Hargens, Bente Rohwedder, Karin Henschen, Heidi Schmarje, Anke Abel, Ute Clausen
v.l.n.r.: Catharina Kock, Kerstin Tiessen, Bente Rohwedder
v.l.n.r.: Catharina Kock, Kerstin Tiessen, Bente Rohwedder

Reise vom 21. bis 27. Mai 2026 nach Österreich

Roswitha Küppers mit Reiseleitung Schorsch
Roswitha Küppers mit Reiseleitung Schorsch

Am 21. Mai wurden wir von unserem gut gelaunten Busfahrer Maik Hansen der Fa. Neubauer Touristik Flensburg beim Inne Meern in Hennstedt abgeholt. Die Fahrt ging über Bamberg, wo wir eine Zwischenübernachtung hatten, in die Mozartstadt Salzburg. Dort erwartete uns eine kundige Reiseleiterin, die mit uns eine interessante Führung durch die sehenswerte Altstadt unternahm. Am Abend erreichten wir das Hotel Hartl in Flachau, wo wir die nächsten Tage logierten und wir mit leckerem Frühstück und abwechslungsreichem Abendessen verwöhnt wurden. Es war der zentrale Ausgangspunkt für unsere Ausflüge. Unser kompetenter Reiseleiter vor Ort, der 81. (!) jährige Schorsch, gab unserem Busfahrer die Routen vor. Sie führten uns auf wunderschönen, malerischen Strecken zu unseren Ausflugszielen. Am 1. Tag befuhren wir die Rossfeld Panoramastrasse, bis auf 1570 m hoch, danach besuchten wir den Königssee, wo einige Reisende die Zeit für eine Bootsfahrt nutzten, andere wanderten zum Aussichtspunkt Malerwinkel. Der nächste Tag führte uns nach Velden am Wörthersee, dem mondänen Urlaubsort mit dem berühmten Schlosshotel. Danach, sicherlich für viele der Höhepunkt unserer Reise, fuhren wir zum Pyramidenkogel, dem weltweit höchstem HOLZ-Aussichtsturm. In 100 m Höhe hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf ganz Kärnten und die Gebirgsgruppe Karawanken. Am 3. Tag besuchten wir das Arthurhaus in Mühlbach auf 1520 m Höhe, unterhalb des Hochkönig-Gebirges. Anschließend ging es nach Zell am See zum Spazieren und Eis essen. Mit einem Ausflug zur Oberhoferalm unterhalb des Dachstein Gebirges, mit Zwischenstopp in Schladming, beendeten wir unsere wunderschönen Ausfahrten, die alle bei bestem Wetter stattfanden. Es war eine fantastische Urlaubsreise und wird für uns alle unvergesslich bleiben. Ein großer Dank geht an Roswitha Küppers für die Organisation im Vorwege und die tolle Reiseleitung.  

Text: Birgit Behrens, Fotos: Roswitha Küppers

Gruppenfoto am Hochkönig
Gruppenfoto am Hochkönig

Stadtführung durch Heide

Foto: Blick vom Rathausdach
Foto: Blick vom Rathausdach

 Am 06.05. trafen sich 20 Frauen zur Stadtführung durch Heide: Treffpunkt war der Brunnen am Marktplatz. Die Stadtführerin Ellen Clausen hatte zu einzelnen Gebäuden rund um den Marktplatz interessante Geschichten zu erzählen. So wurden früher auf dem Gelände des heutigen Polizeigebäudes Landmaschinen verkauft, ehemalige Restaurants wie der Wienerwald oder gastronomische Lokale wie der Heider Hof sind Arztpraxen oder Gewerbetreibenden wie Banken gewichen. Viele der Gebäude hatten aber hinter der Frontansicht Gärten, kleine unscheinbare Erholungsoasen.

 

Da das Wetter top war wurde die Stadtführung mit einem Besuch auf dem Rathausdach abgeschlossen: der Blick konnte bis nach Büsum zum Hochhaus, Meldorf zum Dom und Albersdorf zu den Windparks schweifen. Die Aussicht über den Dächern verdeutlichte einmal mehr, dass Heide eine Stadt mit viel Grün ist. Im Marktpiraten konnten alle dann die Eindrücke bei Blaubeertörtchen und anderen Leckereien Revue passieren lassen. Eine rundum gesellige und schöne Veranstaltung löste sich nach zwei Stunden auf.

 

Text: Dr. Kirsten Jensen-Dämmrich 

Foto: Ute Clausen

 

 

Maiglöckchentour nach Hamburg in die Vierlande

Mit dem Bus ging es nach Hamburg in die Vierlande, um dort den Maiglöckchenanbau kennen zu lernen. Die Gärtnerei Moka Maiblumen GbR in Neuengamme war das Ziel, die sich auf den Anbau von Maiglöckchen spezialisiert hat. Es gab eine interessante Führung durch den Betrieb, in der uns der Werdegang vom Roden des Wurzelgeflechts auf dem Feld, das maschinelle Eintopfen der einzelnen Triebe, bis zu fertigen Pflanze erklärt und gezeigt wurde. Der ganze Wachstumsablauf, bis das Maiglöckchen als Pflanze zum Verkauf fertig ist, dauert drei Jahre.

 

Danach ging es weiter nach Altengamme zur Besichtigung der Kirche St. Nicolai. Es handelt sich um eine der wenigen Bauernbarockkirchen Norddeutschlands. Das Gestühl hat besonders beeindruckt, denn es gibt nicht nur eine Aufteilung in Männer- und Frauengestühl und vielgestaltige schmiedeeiserne Hutständer, sondern auch von den Landfrauen eigen bestickte Sitzkissen, die ältesten von 1771, sowie einen eigenen Gesangbuchkasten mit dem Namen als Intarsie. Dort wird das eigene Gesangbuch verwahrt, so kann man es nicht vergessen.

 

Das Vierländer Landhaus war die Einkehr für Mittagessen und Kaffee und Kuchen – lecker und reichlich. Ein Dank geht an unseren Reiseleiter, Herrn Becker, der uns mit viel Informationen über die 4 Stunden begleitet hat. Unser freundlicher Busfahrer hat uns dann sicher wieder nach Hennstedt gebracht. Ein wunderschöner Tag mit viel Sonne ging zu Ende und alle waren zufrieden. 

Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. zu Gast beim LandFrauenVerein Hennstedt u.U.

Nicole von Eitzen und Barbara Dalmer
Foto von links: Nicole von Eitzen und Barbara Dalmer

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft mit Sitz in Kiel ist eine der 16 Landeskrebsgesellschaften in Deutschland, die alle Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft sind.

 

Zu Gast bei uns war Barbara Dalmer, die 1. Vorsitzende der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. Frau Dalmer ist beruflich Fachärztin für Frauenheilkunde in Husum. In ihrem interessanten und anschaulichem Vortrag hat sie die Unterstützungsangebote der Krebsgesellschaft vorgestellt, aber besonders Prävention und Aufklärung hervorgehoben.

 

Die Angebote der Krebsgesellschaft sind kostenlos und stehen sowohl Betroffenen als auch Angehörigen offen. Ein Herzensprojekt ist das Avatar-Projekt: Mittendrin! Dies ist ein Angebot für an Krebs erkrankte Schulkinder, um die soziale Isolation und die damit verbundene Gefahr der Depression zu verhindern. Über den Avatar kann das erkrankte Kind im Klassenverband integriert bleiben. Der Avatar sitzt mit im Unterricht und ermöglicht eine Kommunikation mit der Klasse aus geschützter Umgebung heraus. Das Projekt ist 2018 mit fünf Avataren gestartet. Mittlerweile gibt es 31 Avatare, die für den Einsatz in allen Klassenstufen zugelassen sind.

 

Im Rahmen der Prävention ist ein gesundheitsbewusster Lebensstil sehr wichtig, aber auch Vorsorgeuntersuchungen. Diese von den Krankenkassen übernommenen Leistungen werden immer noch unzureichend wahrgenommen. Die Krebsgesellschaft hat eine große bunte Kampagne zur Früherkennung von Brustkrebs und Hodenkrebs mit dem Slogan „Check dich selbst - U can touch this“ gestartet. Denn Krebs betrifft nicht nur „ältere“ Menschen. Eine Selbstuntersuchung hilft dabei, eine Veränderung frühzeitig zu entdecken. Und eine Früherkennung kann Leben retten.

 

Da alle Angebote Spenden finanziert sind, ist natürlich auch Fundraising ein wichtiges Thema.

 

Mehr über die Krebsgesellschaft unter www.krebsgesellschaft-sh.de 

Wir haben eine neue 2.Vorsitzende!

Dr. Kirsten Jensen-Dämmrich und Nicole von Eitzen
Foto von links: Dr. Kirsten Jensen-Dämmrich und Nicole von Eitzen

Auf der Jahreshauptversammlung konnte leider der Posten der 2. Vorsitzenden nicht besetzt werden. 

 

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung stellte sich nun Frau Dr. Kirsten Jensen-Dämmrich zur Wahl. Sie konnte die Mitglieder in ihrer Vorstellung überzeugen und wurde einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Wir freuen uns, dass Kirsten unseren Vorstand fachlich und durch ihre Persönlichkeit verstärkt.

 

 

 

 

LandFrauen Hennstedt starten motiviert ins neue Vereinsjahr

Waltraud Deh bei ihrer Abschiedsrede als 1. Vorsitzende
Foto: Waltraud Deh bei ihrer Abschiedsrede als 1. Vorsitzende

Zur Jahreshauptversammlung der LandFrauen begrüßte die 2. Vorsitzende Nicole von Eitzen zahlreiche Mitglieder. Ein besonderer Gruß galt Ulrike Ruge vom Team der KreisLandFrauen, die später souverän die Neuwahlen leitete. 

 

Der Vorstand blickte gemeinsam auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Zahlreiche Veranstaltungen, Treffen und Aktionen zeigten einmal mehr, wie viel Herzblut, Engagement und manchmal auch Improvisation, im Vereinsleben steckt. 

 

Bei den Ehrungen wurden Mitglieder für ihren 75. Geburtstag beglückwünscht, außerdem konnten vier Frauen für 50 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Ein halbes Jahrhundert LandFrauen, das verdient großen Applaus. 

 

Ein besonderer Dank ging an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder. Susanne Rettenberger, langjährige Schriftführerin, verfasste Berichte für Amtsblatt und Bauernblatt sowie den Jahresrückblick. Petra Anke unterstützte als Beisitzerin zuverlässig beim Auf- und Abbau, Dekorieren und allen organisatorischen Aufgaben. Auch Waltraud Deh wurde für ihr Engagement gewürdigt, die vor vier Jahren spontan das Amt der Vorsitzenden übernommen hatte und den Verein seither mit Ruhe, Organisationstalent und einer guten Portion Humor führte. 

 

Bei den Wahlen wurde Nicole von Eitzen zur 1. Vorsitzenden gewählt. Uschi Artus zieht neu in den Vorstand ein und übernimmt künftig die Pressearbeit, während Waltraud Deh zur Beisitzerin gewählt wurde. Der restliche Vorstand wurde in seinen Ämtern bestätigt. Ein kleiner Ausblick: Das Amt der zweiten Vorsitzenden ist derzeit noch frei. Wer Lust hat, sich einzubringen, das Vereinsleben aktiv mitzugestalten und den Vorstand vielleicht auch mal mit einem Augenzwinkern zu unterstützen, ist herzlich willkommen. 

 

Die Jahreshauptversammlung zeigte einmal mehr: Engagement, Zusammenhalt und ein wenig Humor halten den Verein lebendig und machen jede Versammlung zu einem besonderen Abend. 

 

Nicole von Eitzen 

Spitzbergens ständiger Wandel

Foto: v.l. Susanne Rettenberger, Dr. Frigga Kruse
Foto: v.l. Susanne Rettenberger, Dr. Frigga Kruse

Polarforscherin, Geologin, Archäologin, Reiseleiterin auf Expeditionskreuzfahrtschiffen und zurzeit Rangerin im Naturpark Aukrug. All das ist Dr. Frigga Kruse aus Mörel/Kreis Rendsburg-Eckernförde. Sie war Gastrednerin der ersten Veranstaltung des Jahres 2026 der Hennstedter Landfrauen und Partner. Dr. Kruse referierte über ihr vielseitiges Engagement in der Arktis und insbesondere auf Spitzbergen. Ausgangspunkt für arktische Expeditionen ist die Inselhauptstadt Longyearbyen. Mit rund 2500 Einwohnern ist die 1906 als Bergbausiedlung gegründete Stadt, eine der nördlichsten Orte der Erde. Frau Kruse entführte uns ins arktische Eismeer und nahm uns mit auf eine Exkursion in die Polarwüste. Die Landfrauen lernten die fünf „großen“ Tiere Spitzbergens kennen. Das sind der Beluga-Wal, das Walross, der Polarfuchs, das Rentier und der Eisbär. „Menschen sind hier nur Gäste und sollten sich niemals allein auf Expeditionstour begeben“, rät die Referentin. Da Eisbären Menschen als Beute sehen, sollte man immer ein Gewehr mit sich führen, schießen ist nur im äußersten Notfall erlaubt. „Und das ist oft meine Aufgabe im Forschungsteam“, erzählt Frau Kruse weiter. Ihre wichtigste Aufgabe ist es Gelder und Forschungsprojekte zu akquirieren und internationale Forscher ins Team zu holen. Dabei geht es um die Erforschung der Zeit der Walfänger und die erste Besiedlung Spitzbergens. Felder übersät mit alten Tierknochen erzählen noch heute vom Leben und Überleben der Menschen. Wie töteten die Männer der großen Walfangflotten die Tiere und verfolgten und töteten sie auch andere große Tiere?

 

Auf ihren Reisen erlebte die Polarforscherin die einzigartige Natur, die Polarlichter, die Mitternachtssonne, die besonderen Eisformationen und den Einfluss des Menschen auf das Ökosystem Spitzbergens. Der Vortrag war kurzweilig und mit vielen persönlichen Geschichten sehr unterhaltsam vorgetragen, das Bildmaterial rundete den informativen Beitrag ab. 

Fahrt nach Swinemünde

Bereits seit mehreren Jahren fahren die Hennstedter Landfrauen in den traditionsreichen Kurort Swinemünde an der polnischen Ostseeküste auf der Insel Usedom. Die Reisegruppe erreichte ihr Ziel bei schönstem, eiskalten Winterwetter. In Swinemünde erholten sich die Gäste bei langen Spaziergängen am Sandstrand. Sie nahmen an Kuranwendungen wie Moor- und Solebädern teil und gönnten sich, vom medizinischen Personal vor Ort, eine wohltuende Massage. An den Abenden wurden Karten und andere Gesellschaftsspiele gespielt oder es wurde in der Disco getanzt. Nach einer wunderschönen Woche kamen alle Mitglieder der Reisegruppe wohlbehalten in Hennstedt an.


Adventszeit in Münster

Reisegruppe im festlich geschmücktem Restaurant des Hotels
Foto: Reisegruppe im festlich geschmücktem Restaurant des Hotels

In der Adventszeit öffnen in Münsters Innenstadt mehrere Weihnachtsmärkte. Die Hennstedter Landfrauen machten sich auf den Weg, diese zu erkunden. Münster ist eine Weihnachtsstadt voller Atmosphäre: festlich geschmückte Straßen, Lichterketten über den Prinzipalmarkt und der betörende Duft von gebrannten Mandeln, Glühwein und Tannengrün. Dem konnten sich die Damen nicht verwehren. Ein besonderes Highlight erwartete die Reisegruppe an der St. Lamberti Kirche am Prinzipalmarkt. Nicht nur die wunderschönen Giebelhäuser, auch das weithin bekannte Kunstwerk am Turm der Kirche, die Himmelsleiter, imponierte die Landfrauen sehr.

 

Nach der Anreise und dem Bummel durch Münster checkte die Reisegruppe im Hotel ein. Am nächsten Morgen starteten die Landfrauen zu einem Besuch des historischen Weihnachtsmarktes im Herzen der Osnabrücker Altstadt. Der Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten Weihnachtsmärkten Norddeutschlands. Nach einem Besuch des Marktes machte sich die adventlich gestimmte Reisegruppe auf den Heimweg nach Dithmarschen. 

Wiehnachten mit Matti und die Delver Speeldeel

Een komoodigen Obend harn de Hennstedter Landfruun ob er Wiehnachsfier. Nah en lütt Imbiss heppt se dat Theaterstück „Matti for President“ vun Atréju Diener, speelt vun de Delver Speeldeel, sehn. In dat Stück geiht dat üm Mattie Zeller, de för den Vörsitt vun sein Partei kandideert. Dat kummt to veel Verwiklungen un en goot Enn. Mehr schall an düsse Steed nich vertellt warrn, wiel dat Plattdüüsch schrieven fallt de Schrieversche bannig swaar.

De Theatergrupp mit uns Landfruen Vörsitter
De Theatergrupp mit uns Landfruen Vörsitter
LandFrauenVerein Hennstedt Saal Weihnachtsfeier

Erntedankfest und die Erntekrone

Gemeinsam mit Mitgliedern der Hennstedter Landjugend haben die Landfrauen bei Anke Rüsch in Kleve eine wunderschöne Erntekrone gebunden. Diese wurde am Erntedanksonntag von Vertretern der Vereine LandFrauen, Landjugend und des Oldtimer-Trecker-Clubs an die Kirchengemeinde Hennstedt überbracht. Das diesjährige Erntedankfest der Kirche fand bei Familie Evers in Hägen statt. Mitglieder des OTC brachten die Erntekrone, gut verhüllt wegen des Regens, zum Veranstaltungsort. Hier wurde sie bereits von Pastorin Luthe und den Abgesandten der ober genannten Vereine erwartet. Der Altar war liebevoll mit vielen Gaben geschmückt und mit der Erntekrone und dem Kerzenschein entstand ein sehr schöner Gesamteindruck. Nach dem festlichen Gottesdienst wurde die Erntekrone zur Kirche nach Hennstedt gefahren, wo sie unter dem Kirchdach und vor dem Altar die Kirchengemeinde noch lange an das Erntedankfest und seine Bedeutung erinnern soll.

Erntekrone frisch gebunden im Pferdestall
Foto: Die Erntekrone wird überreicht
Foto: Die Erntekrone wird überreicht

Erntedankfest – „Emotionales essen“

Foto: v.l. Nicole von Eitzen und Dr. Judith Bühlmeier
Foto: v.l. Nicole von Eitzen und Dr. Judith Bühlmeier

Gastrednerin zum Erntedankfest war Dr. Judith Bühlmeier, Ernährungswissenschaftlerin und Referentin des LandFrauenverbandes Schleswig-Holstein. Frau Bühlmeier erläuterte den Landfrauen sehr anschaulich was emotionales Essen bedeutet. „Wir alle verknüpfen Essen mit Erinnerungen“, so die Referentin. Es gibt Gerichte aus Kindertagen, die uns an unsere Großeltern erinnern oder Lebensmittel mit denen wir schöne Erinnerungen verbinden, z.B. einen Apfel essen mit dem Großvater. Wenn es in der Küche duftet, dann läuft uns das „Wasser“ im Mund zusammen. Oder aber der Geruch erinnert uns an ein Gericht, das uns gar nicht schmeckt, dann rümpfen wir die Nase und haben keinen Appetit mehr. Nahrungsaufnahme bedeutet im ursprünglichen sinne, dass unser Körper Energie benötigt. Bereits unsere Vorfahren hat es bei Hunger aus der Höhle getrieben. Sie mobilisierten ihre letzten Kräfte um ihr Überleben zu sichern. Dieser Instinkt ist auch noch in uns zu finden. Nach einem anstrengenden Arbeitstag, die Batterien sind im wahrsten Sinne des Wortes leer, machen wir uns trotzdem auf den Weg Nahrung zu besorgen bzw. eine Mahlzeit zuzubereiten.

 

Essen ist aber mehr als nur Nahrungsaufnahme. Viele von uns kennen das: schlechte Laune, die mit dem Hunger kommt; Lebensmittel, die uns friedlich stimmen; Gerichte die uns trösten. Wie entscheiden wir, was wir essen? Gefühle steuern unser Essverhalten, vielleicht ein Eis zur Belohnung, ein Bonbon bei Stress, ein Heißgetränk an trüben oder traurigen Tagen.

 

Ein bekannter Werbeslogan sagt: „Du bist nicht du, wenn du hungrig bist“. Dieser Satz zeigt einmal mehr, wie unser Unterbewusstsein unser Essverhalten steuert. Mit ihrem Vortrag vermittelte uns Frau Bühlmeier ein umfangreiches Hintergrundwissen zum Thema „emotionales Essen“.

 

Nicole von Eitzen bedankte sich bei der Referentin und wies die anwesenden Damen auf Aktivitäten des Kreisverbandes hin. Am 27.02.2026 findet im Elbeforum in Brunsbüttel „De groote 80/90er Sause“ statt. Eene plattdüütsche Revue, von und mit Steffi Steup, mit Ohrwurmgarantie für 32€. Die Karten sind exklusiv für die Landfrauen bis zum 15.11.2025 im Elbeforum reserviert und können dort direkt bestellt werden.

Mekong – Lebensader Südostasiens

Der Mekong gehört zu den großen Strömen Asiens – ein Fluss der Länder verbindet, Kulturen prägt und über Jahrtausende Lebensgrundlage war und ist. Die Reise führte den Weltenbummler und Naturfotografen Gunnar Green durch einige der vielfältigsten Landschaften Südostasiens. Von den schwimmenden Märkten im Süden Vietnams über die stillen Bergregionen von Laos bis hin zu den Tempelstädten Kambodschas entfaltet er für uns ein fotografisches Panorama, das Tradition und Wandel eindrucksvoll wieder spiegelte. Der Reisebericht des Fotografen beginnt im Süden Vietnams. Auf beeindruckenden Aufnahmen konnten die Zuschauer gemeinsam mit Gunnar Green die schwimmenden Märkte in Cai Rang besuchen, eine Bahnreise in den Süden Vietnams unternehmen und eine kleine Kreuzfahrt in der Halong Bucht machen. Die Bucht beeindruckt mit ihren kalksteinweißen Felseninseln, die wie riesige Skulpturen aus dem smaragdgrünemWasser ragen. Nebelschwaden, die zwischen den Felsen hängen, verleihen der Szenerie auf den Fotos einen fast mysthischen Charakter. In Sapa, hoch in den Bergen Vietnams, formen die berühmten Reisterrassen ein überwältigendes Mosaik aus sattem grün. Hier leben ethnische Minderheiten, deren traditionelle Kleidung und farbenfrohe Märkte die Kulturlandschaft ebenso prägen wie die Landschaft selbst. Laos beeindruckt durch Spiritualität und unberührte Natur. In Luang Prabang der UNESCO geschützten Königsstadt, verschmelzen goldene Tempel, französische Kolonialbauten und stille Klöster zu einem harmonischen Ganzen. In Laos scheint nicht nur der Mekong zum ruhigen Herzschlag des Landes, sondern auch seiner Bevölkerung zu werden. In Kambodscha begegnen sich Moderne und Vergangenheit. Prachtvolle Pagoden, koloniale Fassaden, verschiedenste Gerüche aus den Garküchen und der Lärm der vielen Motorroller beanspruchten alle Sinne des Betrachters (wobei der Geruch nur vorstellbar war). Ein weiterer kultureller Höhepunkt bildete der Besuch der Tempelanlagen von Angkor. Diese entstanden zur Zeit der Khmer. Die Zuschauer beeindruckte, wie die Natur sich in den Tempelanlagen ausgebreitet hatte. Mächtige Bäume wachsen zwischen den Ruinen und umschlingen sie mit ihren riesigen Wurzeln.

Gunnar Green zeigte uns Bilder, kleine Filmsequenzen und er erzählte Geschichten die er während seine Reise erlebt hat. Es war eine faszinierende Reiseroute auf der uns der Fotograf und Weltenbummler mitgenommen hat.

 

Nicole von Eitzen bedankte sich herzlich beim Refernten und wünschte allen eine gute Heimfahrt und ein baldiges Wiedersehen bei einer unserer nächsten Veranstaltungen. 

Futter für Leseratten

Sich mal für zwei Stunden in einer Buchhandlung einschließen zu lassen, das ist ein besonderes Vergnügen für alle Lesebegeisterte. Die Hennstedter Landfrauen nahmen an diesem besonderen Angebot der Buchhandlung Scheller Boyens in Heide teil. Eine kleine Gruppe traf sich in Heide um mal in Ruhe durch die Buchhandlung zu stöbern. Es gab allerlei Dinge zu bestaunen. Nicht nur Kalender und Bücher, auch Schmuck, Kunsthandwerk, Schokolade und vieles mehr bietet das Geschäft seinen Kunden an. Zuerst wurden die Landfrauen von den Mitarbeiterinnen Andrea Fischer und Kaya Schulze begrüßt. Nachdem alle mit einem Getränk versorgt waren empfahlen uns die Buchhändlerinnen ihre Lieblingsbücher und auch Neuerscheinungen verschiedenster Genre. Und dann ging es auf die Pirsch. Die Damen strömten in alle Richtungen davon. Jeder auf der Suche nach seinem besonderen Buch, Kalender oder einfach ein Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen. Nach dem ausgiebigen Einkaufsbummel verließen alle die Buchhandlung mit gut gefüllten Tüten und einem langen Wunschzettel für den Weihnachtsmann. 

LandFrauen-Gruppe stehend in buchhandlung Scheller
LandFrauen-Gruppe sitzend in Buchhandlung Scheller

LandFrauen-Café

Anlässlich des Schaupflügens des OTC Hennstedt betrieben die Landfrauen ihr immer wieder sehr beliebtes Café. Das Team um Ute Clausen hatte tolle Kuchen und Torten im Angebot, auch der Kaffee war sehr lecker. Das schöne Spätsommerwetter zog viele Besucher zum Veranstaltungsort nach Fedderingen um die Oldtimer zu bewundern und beim Pflügen zu zusehen. Gewinner des Wettbewerb war Manfred Raschke. Er durfte den Pokal mit nach Hause nehmen. 

Foto: v.l. Monika Haalck, Ute Clausen, Ute Diener
Foto: v.l. Monika Haalck, Ute Clausen, Ute Diener

Dankeschönfahrt

Der erweiterte Vorstand des LandFrauenvereins Hennstedt und Umgebung e.V. unternahm eine Abendfahrt auf der Eider. Nach einem schönen Sommertag zog am Abend ein heftiges Gewitter auf. Die Fähre mit den Landfrauen an Bord war gerade erst ein kleines Stück gefahren, als das Unwetter los ging. Fährmann Dieter kehrte sofort zur Anlegestelle zurück, um die Damen nicht zu gefährden. In der Schutzhütte machten es sich die Landfrauen mit den mitgebrachten Schnittchen und diversen Getränken gemütlich. Schade fanden alle, dass die Fahrt mit der Fähre so kurz war, aber vielleicht kann das Event im nächsten Jahr nachgeholt werden.

 

Foto: Landfrauengruppe um Vorsitzende Waltraud Deh 

Schleifahrt und Besuch beim Landarzt

Einen schönen Tagesausflug unternahmen die Hennstedter Landfrauen und ihre Gäste auf einer Fahrt durch unser wunderschönes Schleswig-Holstein nach Kappeln.

 

In Kappeln angekommen ging es nach einem kurzen Spaziergang, vorbei an dem letzten Heringszaun und über die Schleibrücke, an Bord des Raddampfers Schlei Princess. Bei einem gemütlichen Mittagessen schipperte die Gruppe vorbei an Maasholm (wer wollte durfte im Hafen aussteigen) und weiter zum Leuchtturm Schleimünde. Hier endet die Schlei in die Ostsee. Viele Gäste nutzten den kurzen Stopp für einen Spaziergang zum Leuchtturm.

 

Auf der anderen Seite der Schleimündung konnten die Landfrauen das Ostseeresort Olpenitz, vom Wasser aus, bestaunen. Das heutige Resort war bis 2006 Stützpunkt der deutschen Marine. Der Kapitän des Raddampfers wies während der Fahrt auf Besonderheiten der Schlei und der Bauwerke am Ufer hin.

 

Nachdem alle Gäste von Bord des Schiffes an Bord des Busses angekommen waren ging die Fahrt weiter nach „Deekelsen“. Fans der Serie „Der Landarzt“ wissen wohin es wirklich geht, nämlich zum Gut Lindauhof nach Boren. Viele Innen- und Außnaufnahmen der Arztserie wurden auf dem Gut gedreht. Heute kann man in der ehemaligen „Arztpraxis“ leckeren Kuchen verzehren. Nach einem Rundgang durch den Garten machten sich die Landfrauen auf den Heimweg. 

Foto: an Bord der Schlei Princess
Foto: an Bord der Schlei Princess

Fahrradtour mit Ute und Norbert

Die von vielen sehr beliebte Fahrradtour mit Ute und Norbert führte die Hennstedter Landfrauen und ihre Gäste durch unser westliches Amtsgebiet. Treffpunkt war in Hennstedt im „Inne Merrn“. Von dort führte die Tour über romantische Pfade nach Wallen und weiter bis Dellstedt zum ersten Stopp. Im Gasthof „Zur Eiche“ stärkte sich die Gruppe an einem köstlichen Grillbuffét. Nachdem alle satt waren setzte sich die Fahrradtour Richtung Wrohm fort. Auf idyllischen Wegen fuhren die Radler über Tellingstedt und Schalkholz nach Linden. In Linden genossen die Freizeitsportler Kaffee und selbstgebackenen Landfrauenkuchen. Die letzte Etappe führte wieder zum Ausgangspunkt der Fahrt zurück.

Foto: Karin und Ilse beim Kaffeetrinken in Linden
Foto: Karin und Ilse beim Kaffeetrinken in Linden

Schlemmertour in Husum – Kultur und Genuss

LandFrauen-Gruppe in Husum

Die Stadtführerin Waltraut Czernitzki empfängt uns beim Nordfriesland Museum. Das Museum wurde von Ludwig Nissen (1855-1924) gestiftet. Nissen ist mit 16 Jahren nach Amerika gegangen und ist dort vom Schuhputzer und Tellerwäscher zum Millionär aufgestiegen. Er stiftete sein Vermögen und seine Sammlungen der Stadt Husum, mit dem Wunsch ein „Volkshaus“ zu errichten. Das Museum wurde dann 1937 eröffnet. Ein beeindruckendes Gebäude, das wir nur von außen sehen, aber zu einem Besuch einlädt. 

Weiter geht es zu Vivo Naturkost in die Süderstraße. Die Eigentümerin begrüßt uns mit einem Kombucha-Getränk.

Weiter geht es zu Vivo Naturkost in die Süderstraße. Die Eigentümerin begrüßt uns mit einem Kombucha-Getränk und erzählt uns ihre Geschichte und über das Sortiment in ihrem Laden. Schon mit 14 Jahren in den 80ern hat sie Biowaren auf dem Markt angeboten. Keine einfache Zeit, heute sind die konventionellen Landwirte offener. Wir werden mit Vollkornbrot, bestrichen mit veganem Tomaten- und Linsenaufstrich und Zwiebel-Schmelz sowie Käse-Melonen-Sticks verköstigt.

 

Wir gehen die Süderstraße weiter. In Haus-Nr. 12 hat Theodor-Storm (1817-1888) zeitweilig gewohnt, in der Nr. 13 Hermann Tast (1490-1551), der Reformator Husums. An der imposanten Friedenseiche von 1870/71 vorbei, kommen wir zum Markt. Frau Czernitzki erzählt die Geschichte von der „Roten Pforte“ und von ein paar historischen Gebäuden am Markt, unter anderem vom alten Rathaus, die heutige Tourist-Info. Bei „Hussel“ dürfen wir eine köstliche Praline genießen und bekommen auch noch jeder drei mit nach Hause. 

 

Weiter geht es zum Hafen. Hier erfahren wir etwas über die alten Zeiten des Hafens und von „Tine“, Anna Catharina Asmussen (1793-1808), einer großen Wohltäterin der Stadt. Wir sehen das neue Rathaus und an der Schiffbrücke bei „Husumer Krabben Brötchen“ werden wir mit verschiedenen Fisch-Häppchen verwöhnt. Köstlich! Und wenn es einem gefällt, darf man die Glocke schlagen, was wir kräftig machen. 

Es geht am Husumer Speicher vorbei zum Theodor-Storm-Haus in die Wasserreihe. Nach einem Blick ins Haus und in den Garten laufen wir weiter durch die Hohle Gasse zur Neustadt. Am Eingang der Neustadt stehen Kuh-Skulpturen, die an die Tradition des Viehauftriebs zum Husumer Viehmarkt erinnern.

 

Am „Alten August“, der ehemaligen Stadtschlachterei vorbei, kehren wir im Süsswarengeschäft „Merlinum Magic Candy“, Neustadt 20, ein. Ein zuckersüßer kleiner Laden für Lakritz-Liebhaber, Nasch-Nostalgiker und viele mehr. Die Inhaberin erzählt, dass sich ihr Mann mit diesem Laden einen Traum erfüllt hat. Wir dürfen jeder eine Naschi-Tüte „Seelenfutter“ mitnehmen.

 

Es geht zurück zum Markt. Bei der Schwan-Apotheke, ein Gebäude von 1656, dürfen wir einen Blick in den nostalgischen Verkaufsraum werfen. Lohnenswert. Es geht zum „Tine“-Brunnen, wo wir noch mehr über Tine und ihren Cousin und das Asmussen-Woldsen-Vermächtnis erfahren. Dann geht es in die Marien-Kirche. Dieser bedeutende klassizistische Bau von 1883 ist innen hell und weit und streng reduziert gestaltet. Ganz anders als die Hennstedter Kirche.

 

Wir laufen ins THEO und dürfen bei Theos Kitchen orientalische Häppchen verspeisen. Nach einem Spaziergang durch den Schlossgang und einem Blick aufs und Geschichten zum Schloss vor Husum endet die Tour bei Allwöhrden im THEO mit Sahneschnitte, Kaffee und Tee und Theodor Storms Lebenslauf. Es war ein schöner Tag!

 

Ina Denker

Kreatives Töpfern mit Judith

Gartendeko, Küchenutensilien, Osterdeko, Vasen, Becher und vieles mehr töpferte die Gruppe der Hennstedter Landfrauen bei Judith Logall in Hemme. Es machte allen sehr viel Freude aus Ton tolle kreative Objekte zu töpfern und später zu glasieren. Judith zeigte uns den Umgang mit dem Ton, der zuerst einmal tüchtig geschlagen werden musste. Sie stand jeder Teilnehmerin mit Rat und Tat zur Seite und so entstanden nach und nach die wunderschönen Unikate. Beim zweiten Treffen wurde glasiert. Judith mischte für jede Teilnehmerin die gewünschte Farbe und es wurde fröhlich gepinselt. Nachdem die Töpferin die Objekte ein weiteres Mal gebrannt hat, dürfen die Landfrauen diese bei ihr abholen.

 

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Algen - gesunde Wirkstoffe aus dem Meer

v.l.n.r: Nicole von Eitzen, Dr. Ines Linke und Waltraud Deh
v.l.n.r: Nicole von Eitzen, Dr. Ines Linke und Waltraud Deh

„Algen sind die Regenwälder unter Wasser“, erklärt uns die Referentin Dr. Ines Linke. Sie ist Meeresbiologin und Gründerin der zertifizierten Naturkosmetikserie Oceanwell. Für Oceanwell werden ausschließlich Wirkstoffe aus Algen, die aus nachhaltiger Aquakultur oder ökologisch verträglicher Handsammlung stammen, verwendet. Die Kosmetiksparte ist nur eine der vier Säulen der Firma oceanBasis aus Kiel. Diese sind: Ocean cosmetics, Ocean food, Ocean actives und Ocean biotech. Die 25 Mitarbeiter nehmen an Forschungsprojekten teil und entwickeln weitere, nachhaltige Produkte aus Algen. Dazu gehören u.a. auch die Erforschung für Produkte zu unterschiedlichen, medizinischen Anwendungen.

 

Maritime Feinkost für eine gesunde Ernährung führt das Unternehmen unter dem Namen „Meeresgarten“. Dr. Linke hatte ein paar Kostproben für die Landfrauen mitgebracht, die diese gleich auf ihrem köstlichen Salatteller streuen oder pur verkosten konnten.

 

Das Resümee der Referentin: Algen gelten als Alleskönner, denn sie liefern mit ihren unterschiedlichen Ballaststoffen, Proteinen und Vitaminen sämtlich Nährstoffe, die der menschliche Körper benötigt. Das macht die Algen so wertvoll, gerade auch für die vegane oder vegetarische Ernährung.

Foto: interessierte Landfrauen aus dem Ortsverein Hennstedt
Foto: interessierte Hörerinnen

Christian Friedrich Hebbel – Frauenschwarm und Herzensbrecher

Stadtführerin Ruth Arnold in der Bibliothek im Hebbelmuseum

Über das Leben des Dichters, Lyrikers und Dramatikers Hebbel berichtete Stadtführerin Ruth Arnold in der Bibliothek im Hebbelmuseum in Wesselburen. Christian Friedrich Hebbel war ein Charmeur und Frauenheld. Er hatte in seinem Leben viele Geliebte. Geboren wurde er 1813 in ärmlichen Verhältnissen in Wesselburen. Als 14jähriger trat er in die Dienste des Kirchspielvogtes Mohr. Hebbel, der schon immer gern gelesen hatte, durfte sich Bücher aus der Bibliothek der Familie Mohr ausleihen. In dieser Zeit begann er seine ersten Gedichte zu verfassen.

 

1835 wurde die Verlegerin Amalie Schoppe aus Altona auf den jungen Dichter aufmerksam. Sie holte ihn zu sich und unterstützte ihn finanziell. Seine Verlobte blieb allein in Wesselburen zurück. In Altona lernte C.F. Hebbel die 9 Jahre ältere Putzmacherin Elise Lensing kennen und lieben. Mit ihr hatte er zwei uneheliche Kinder, die beide im Kleinkindalter verstarben. Heiraten wollte Hebbel Elise nie, er wollte gar nicht heiraten.

 

Ein Stipendium ermöglichte dem armen Dichter Altona zu verlassen und nach Heidelberg zu reisen. In Heidelberg verweilte Hebbel nur kurz, um dann weiter bis nach München zu kommen. Vollkommen mittellos musste Hebbel, mitten im Winter, München verlassen und er lief zu Fuß zurück nach Altona zu seiner Geliebten Elise Lensing. Diese päppelte den sehr kranken Mann mit viel Liebe und Geduld auf. In dieser Zeit schrieb Hebbel die Tragödie Judith, die mit großem Erfolg 1841 in Berlin uraufgeführt wurde. C. F. Hebbel veröffentlichte weiter Dramen und Tragödien.

 

Mit dem Ruhm und einem erneuten Stipendium reiste Hebbel nach Paris, wo er andere bedeutende Dichter kennen lernte. Nachdem er in vielen weiteren Städten Liebschaften zurück gelassen und Frauenherzen gebrochen hatte, kam er völlig verarmt in Wien an. In der österreichischen Hauptstadt lernte er seine spätere Ehefrau, die Burgschauspielerin Christine Enghaus kennen. Die Heirat mit Christine brachte ihm einen gesicherten Wohlstand und er konnte sich ungestört seiner literarischen Produktion widmen. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Der Knabe verstarb früh. Christine kannte Hebbels Geschichte mit Elise und sie lud die vereinsamte Frau nach Wien ein. Es entstand eine große Verbundenheit zwischen den Frauen. Elise wurde Patentante von Hebbels Tochter und sie zog das uneheliche Kind von Christine in Altona auf. Mit 50 Jahren verstarb Elise. Sie ruht auf dem Ohlsdorfer Friedhof, wo eine Stele mit einem Hebbelspruch an die Putzmacherin erinnert. Christine Hebbel überlebte ihren Ehemann 47 Jahre und verstarb 1910 in Wien. C.F. Hebbel war nach seinem Fußmarsch von München nach Hamburg immer kränklich gewesen und er verstarb 1863 im Kreise seiner Lieben in Wien.

 

Heute zählt Dr. Friedrich Hebbel zu den bedeutendsten Dichtern des 19. Jahrhunderts. Was wäre wohl aus ihm geworden, ohne die bedingungslose Unterstützung seiner Mäzeninnen und Gönnerinnen?

LandFrauen in der Bibliothek des Hebbel-Museums
Foto: Teilnehmergruppe

Die Hennstedter Landfrauen und ihre Gäste hörten einen sehr interessanten und kurzweiligen Berichte zu C.F. Hebbel und seinen Frauen. Im Anschluss wurden noch einige Exponate im Museum besichtigt.

Präsidentin zu Gast beim LFV Hennstedt u. Umg. e.V.

Foto: v.l. Waltraut Deh bedankt sich bei Claudia Jürgensen
Foto: v.l. Waltraut Deh bedankt sich bei Claudia Jürgensen

Zur Jahreshauptversammlung begrüßten die Hennstedter Landfrauen in diesem Jahr ihre Präsidentin Claudia Jürgensen. Frau Jürgensen berichtete von ihrem Werdegang als junge Landfrau im Ortsverein bis zur heutigen Position als Präsidentin des schleswig-holsteinischen LandFrauen-Verbandes. Eine Fahrt ins Arboretum nach Ellerhop war ihr Einstieg in ihrem hiesigen Ortsverein. Dort durften nur Mitglieder an der Fahrt teilnehmen, also Mitglied werden oder daheim bleiben. Das kam für die junge, wissbegierige Frau nicht in Frage und so bereicherte die heutige Präsidentin ihr Leben durch viele neue Anreize, die sie durch das Vereinsleben bei den Landfrauen bekam. Schnell wurde die ambitionierte Landfrau in den Vorstand des Ortsvereins berufen, dann in den Kreisverband und schließlich ins Präsidium des Landesverbandes. Als Präsidiumsmitglied ist die Präsidentin in vielen Gremien politisch tätig. Claudia Jürgensen engagiert sich in ihrer Position für die Anliegen der Frauen, nicht nur in Schleswig-Holstein. Vernetzt ist sie mit vielen anderen Verbänden.

 

Frau Jürgensen erläuterte die Zusammensetzung des Präsidiums und ihre Aufgaben. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und bekommen dafür eine Aufwandsentschädigung. Außerdem arbeiten für den Verband zwei Geschäftsführerinnen (Bildungsreferentinnen), eine Pressesprecherin und zwei Bürokräfte. Alle sind in Teilzeit beschäftigt. Mit unserem Jahresbeitag von zur Zeit 17 € finanziert jede Landfrau die politische Arbeit des Vorstandes und die Geschäftsstelle.

 

Das Fazit: Wir machen politische Arbeit für Frauen von Frauen selbst finanziert!

Frühstück zum Jahresbeginn – Zauberhafte Küstenlandschaften der Nordsee

 Hans-Jürgen von Hemm erläutert eine seiner Fotografien
Foto: Hans-Jürgen von Hemm erläutert eine seiner Fotografien

Bei den Hennstedter Landfrauen ist es schon fast Tradition, dass die Mitglieder zur ersten Veranstaltung im Jahr ihre Partner, Freunde oder Familienangehörige einladen. In diesem Jahr fand ein „Frühstück zum Jahresbeginn“ im Inne Meern in Hennstedt statt. Nach einem reichhaltigen, leckeren Frühstück hörten die Landfrauen und ihre Gäste einen Vortrag des Autors und Fotografen Hans-Jürgen von Hemm. Der Fotograf nahm seine Gäste mit auf eine Reise an die schöne Nordseeküste. Beginnend mit Fotografien aus Schottland, weiter von Helgoland, dann die Nordseeküste von Neufelderkoog bis Westerhever hoch und am Ende einige Aufnahmen von Amrum.

 

Die Nordsee ist ein Schelfmeer und sie ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans. Starke Gezeiten formen die Nordseeküste bis heute. Sie bietet Lebensraum für sehr viele unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Dazu gehören Salzwiesen und Wattflächen, Steil-, Fels- und Sandküsten. Herr von Hemm zeigte uns diese wunderbaren Küstengebiete auf sehr eindrucksvollen Fotografien. Neben spektakulären Sonnenauf- und Untergängen sahen die Zuschauer viele tolle Tier- und Pflanzenporträts. Leuchttürme, Fischkutter, Frachter, Strand- und Gezeitenaufnahmen fehlten nicht im Repertoire. Der Fotograf erläuterte seine Aufnahmen und teilte ganz nebenbei sein Wissen über die Nordsee und besondere Ausflugsziele mit seinen Zuhörern. Eine tolle Veranstaltung zum Jahresbeginn, darüber waren sich alle Teilnehmer einig.

Weihnachtsmarkt in der Sporthalle NORDERHAMME

Foto: Ute Diener beim Tortenverkauf
Foto: Ute Diener beim Tortenverkauf

Die Landfrauen übernahmen in diesem Jahr den Kaffee- und Kuchenverkauf. An dieser Stelle dankt der Verein den vielen Helferinnen und Bäckerinnen, die so einen Tag erst möglich machen.

 

Veranstalter des Marktes war der Verein Dorfleben e.V.. Viele Aussteller präsentierten ein großes Angebot von nützlichen und schönen Dingen. Im Außenbereich konnten sich die Besucher mit herzhaften Spezialitäten stärken und es gab reichlich heißen Punsch mit und ohne Schuss. Für die Kinder war extra der Weihnachtsmann angereist und zu Beginn der Veranstaltung erfreuten die Kinder des Schulchores die Besucher. Es war ein sehr schöner Weihnachtsmarkt, der von den Mitgliedern des Vereins Dorfleben toll organisiert war. Vielen Dank!

 


gut besuchter Weihnachtsmarkt in Hennstedt
Gut besuchter Weihnachtsmarkt in Hennstedt

Eine märchenhafte Weihnachtsfeier

Foto: Märchenerzählerin Susanne Elisabeth Schoppmeier
Foto: Märchenerzählerin Susanne Elisabeth Schoppmeier

Nach der zauberhaften Jubiläumsveranstaltung im Sommer beendeten die Hennstedter Landfrauen ihr Jubiläumsjahr mit einer märchenhaften Weihnachtsfeier. Zu Gast war die Märchenerzählerin Susanne Elisabeth Schoppmeier aus Schaalby.

 

Frau Schoppmeier nahm die Landfrauen mit auf eine Märchenreise durch verschiedene Länder. Sie erzählte die Geschichte von der Eidechse aus Guatemalta und aus Litauen das Märchen von Mariella und Marie (Frau Holle). Die Damen lauschten gespannt, was die Wichtelmänner beim Schuster trieben und warum die Katz die Maus fraß. Einige der Märchen trug Frau Schoppmeier mit Hilfe von wunderschönen Handpuppen vor.
Der märchenhafte Nachmittag endete mit einem riesigenen Applaus für die zauberhafte Erzählerin.

Zuvor wurden langjährige Mitglieder persönlich mit einer Christrose geehrt. Dazu gehörten: Lisa Ötjens (67 J.), Helmi Kröger (60 J.), Ilona Hargens, Gerda Schmidt, Anke Abel, Uschi Voß, Käthe Detlefs, Renate Göttsche, Ute Diener, Marie Luise Kock, Hanna Hadenfeldt, Heinke Rohwedder, Annemarie Wulff, Eleonore Rohwedder, Ingelore Carstens, Marlies Siegert, Martha Hansen, Antje Carstens, Karin Henschen, Karin Prochnow und Heinke Peters (alle seit 50 J. und länger Mitglied im LFV). Mitglieder die 2024 ihren 75.ten Geburtstag feiern durften erhielten einen Weihnachtsstern.

v. l. Karin Henschen, Antje Carstens, Ingelore Carstens, Hanna Hadenfeldt, Marie Luise Kock, Uschi Voß, Renate Göttsche, Anke Abel, Lisa Ötjens, Ilona Hargens, vorne: Martha Hansen
v. l. Karin Henschen, Antje Carstens, Ingelore Carstens, Hanna Hadenfeldt, Marie Luise Kock, Uschi Voß, Renate Göttsche, Anke Abel, Lisa Ötjens, Ilona Hargens, vorne: Martha Hansen
Heinke Peters, Heinke Rohwedder, Annemarie Wulff
v.l. Heinke Peters, Heinke Rohwedder, Annemarie Wulff
v. l. Lisa Ötjens (ältestes Mitglied, 67 J.), Waltraud Deh (Vorsitzende)
v. l. Lisa Ötjens (ältestes Mitglied, 67 J.), Waltraud Deh (Vorsitzende)

Landfrauen auf dem Herbstmarkt

Foto: Hennstedter Landfrauen und Gäste Molfsee
Foto: Hennstedter Landfrauen und Gäste

An einem wunderschönen Herbsttag starteten die Hennstedter Landfrauen und ihre Gäste zu einem Ausflug zum Herbstmarkt nach Molfsee. Auf dem riesigen Museumsareal präsentierten sich gut 140 Aussteller*innen und boten hochwertige regionale, historische und kunsthandwerkliche Produkte und Erzeugnisse an. Der Herbstmarkt ist eine der erfolgreichsten Veranstaltungen dieser Art in ganz Norddeutschland. Weit über 50.000 Gäste begrüßte das Freilichtmuseum. Ein neuer Besucherrekord. Der Termin für das nächste Jahr steht bereits fest: 03. - 12. Oktober 2025.

 

Für die Landfrauen verging der Tag viel zu schnell, gab es doch so viele tolle Sachen zu bestaunen. Und auch das kulinarische Angebot sprach die Reisegruppe an. Mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und Einkäufen ging es am späten Nachmittag zurück nach Hennstedt.

Erntedankfest mit Kohlregentin Solveigh I.

Waltraud Deh und Solveigh I. Erntedank LFV Hennstedt
Foto: Waltraud Deh und Solveigh I.

Zu Gast beim, etwas verfrühten, Erntdankfest war Solveigh Wiborg aus Karolinenkoog. Sie ist amtierende Kohlregentin für die Jahre 2024/25 und Mitarbeiterin bei Firma Rijk Zwaan Marne GmbH. Dort arbeitet sie als agrarwissenschafliche-technische Assistentin. Solveigh I. erschien in ihrer wunderhübschen Dithmarscher Tracht zum Erntedankfest. Sie erklärte was es mit dem Kleid und den zahlreichen Silberknöpfen auf sich hat und berichtete dann über die vielen Auftritte, die sie als Botschafterin Dithmarschens bereits absolvieren durfte. Nicht nur während des Kohlanschnitts, sondern das ganze Jahr über repräsentieren die Kohlregentinnen, es gibt immer zwei amtierende, bundesweit zahlreiche Termine. Dabei lernen sie viele andere Produkthoheiten kennen.

 

Solveigh Wiborg berichtet auch über ihre Arbeit bei der Firma Rijk Zwaan GmbH in Marne. Am Standort Marne hat sich der Betrieb auf die Züchtung neuer Kopfkohlsorten spezialisiert. Vom Korn zum Kohlkopf heißt: viel Geduld und Handarbeit.

LandFrauen-Café bei Fa. Wulff Med.Tec. GmbH

LandFrauen Cafe Hennstedt

Zur Eröffnung der neuen Produktionshalle der Firma Wulff Med. Tec. GmbH in Fedderingen betrieben die LandFrauen das Café. Bei schönstem Spätsommerwetter kamen sehr viele Gäste um sich die neue Halle und die Produkte der Firma anzuschauen. Neben einer Werksbesichtigung und einem Werksverkauf mit attraktiven Preise und tollen Rabatten gab es für das leibliche Wohl Spezialitäten vom Grill, Fischbrötchen, Eis und leckere Torten und Kuchen. Die Kinder konnten sich auf einem Trecker-Parcours und der Hüpfburg austoben, um sich danach schminken zu lassen. Großer Andrang herrschte beim Wachshände anfertigen und beim Gewinnspiel. Umrahmt wurde der Tag mit Live Musik.

 

In einem extra eingerichteten Zelt konnten die LandFrauen ihre zahlreichen Kuchen und Torten an den Mann/Frau bringen. Ein großes Dankeschön an die vielen Bäckerinnen und Helferinnen vor und hinter dem Tresen.

LandFrauen Cafe Hennstedt
Foto: Uschi Rosinski, Hanna-Marie Köhn, Roswitha Küppers, Heidi Schmarje, Ute Diener, Ilona Hargens, Ute Clausen, Doris Gumz

Dreschtag beim OTC Hennstedt

Bei schönstem Sonnenschein fand der diesjährige Dreschtag des Oldtimer-Trecker-Clubs Hennstedt & Umgebung statt. Viele Besucher kamen auf die Sieverskoppel nach Hennstedt um sich die wunderschön hergerichteten Traktoren anzuschauen. Wie viel Arbeit es früher machte, das Getreide zu dreschen und wie viel „Man-Power“ dazu nötig war zeigten die Mitglieder des OTC sehr eindrucksvoll.

 

Zur Stärkung der tüchtigen Männer, ihrer Helfer und den Gästen luden die Hennstedter Landfrauen alle in ihr Land-Frauen-Cafè ein. Es gab Kuchen, Torte und reichlich Kaffee.

Dreschtag Landfrauen Hennstedt
Dreschtag LandFrauen Hennstedt
v.l. Monika Haalck, Ute Diener, Uschi Rosinski, Christa Hinrichs, Susanne Rettenberger

70 Jahre LandFrauenVerein Hennstedt und Umgebung

Auf den Tag genau haben die Hennstedter Landfrauen ihr 70-jähriges Jubiläum gefeiert. Im festlich geschmückten Saal im Pahlazzo in Pahlen durfte der Vorstand dazu 100 Gäste begrüßen. Eine Fotowand mit Rosen und Luftballons lud die Gäste ein, schöne Erinnerungsfotos zu machen, was auch reichlich genutzt wurde. Durch das Programm führten die Vorsitzenden Waltraud Deh und Nicole von Eitzen. Ehrende und feierliche Wort gab es von Claudia Jürgensen, Präsidentin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein, Anne Riecke, Bürgermeisterin der Gemeinde Hennstedt, Birgit Meier, Amtsvorsteherin des Amtes KLG Eider, Telse Reimers, Vorsitzende des KreisLandFrauenVerbandes Dithmarschen und Swantje Luthe, Pastorin der Kirchengemeinde Hennstedt.

70 Jahre LandFrauenVerein Hennstedt und Umgebung

70 Jahre LandFrauenVerein Hennstedt und Umgebung

 

Das Duo aus Saxophon und Keyboard, mit Frauke Lorenzen und Ingrid Weisz, haben den Nachmittag musikalisch umrahmt.

 

Die Landfrauen und ihre Gäste haben sehr viel gelacht über den plattdeutschen Sketch von Elke Kock und Frauke Müller, die die Wartezeit beim Arzt mit „Wat gifft dat nies und hest du a hört“ mit uns geteilt haben. Verzaubert wurden die Anwesenden von Kevin Köneke mit seiner Magic Show – charmant und witzig hat er alle mit seinem Programm begeistert. Es wurde ein Geldschein verwandelt, ein Tisch zum Schweben gebracht, eine brennende Zigarette in einem Sakko versteckt und so viel mehr. Mit seiner goldenen Konfetti-Kanone beendete der Magier seine Show und unsere wunderbare Jubiläumsfeier.

 

Wir sagen Danke für den schönen Tag mit Euch, die vielen Glückwünsche und Präsente.

 

Ina Denker

 

70 Jahre LandFrauenVerein Hennstedt und Umgebung
Der Vorstand: v.l. Ute Diener, Ina Denker, Waltraud Deh, Nicole von Eitzen, Ute Clausen, Birgit Claussen, Uschi Rosonski, Petra Anke

Fahrradtour mit Ute und Norbert

Zu einer vergnüglichen Fahrradtour nach Nordfriesland trafen sich die Landfrauen mit Partnern und Gästen in Hennstedt. Von hier fuhren die 31 Teilnehmer durch die wunderschöne Lundener Niederung bis zu ihrem Ziel nach Tönning. Nachdem sich alle bei einem köstlichen Mittagessen gestärkt hatten, machte sich die Gruppe auf die Heimfahrt. Auch hier, wie schon auf der Hinfahrt, hatten Ute und Norbert ganz besonders reizvolle Wege für die Teilnehmer ausgekundschaftet. Nachdem alle in Hennstedt angekommen waren (nach 47 km), erwartete sie ein leckeres Kuchenbuffet.

 

Vielen Dank an Ute und Norbert, dass sie für uns wieder eine tolle Fahrradtour organisiert haben und an die Landfrauen für das Kuchenbuffet.

 

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

Poetry Slam Wettbewerb im Babybecken

Poetry Slam Wettbewerb im Babybecken Landfrauen Hennstedt
Foto v.l.: Monika Mertens, Björn Katzur, Johanna Wack, Björn Högsdal, Gewinnerin Selina Seemann, Susanne Rettenberger und Nicole von Eitzen

Das hatten die Künstler so nicht erwartet. Im Freibad ja, aber das die Bühne das Babybecken sein sollte, konnten sie kaum glauben. Nach einer kurzen Erfrischung im kühlen Nass starteten die Poetry Slam Künstler mit ihren Vorträgen. Durch das Programm führte Björn Högsdahl. Er erklärte die Regeln des Wettbewerbs und trug zur Einleitung zwei Beiträge vor. Das Publikum wurde mit Bewertungstafeln ausgestattet und los ging`s. Den Anfang machte Björn Katzur mit den Geschichten vom „Handwerker“ und „Es klopft“. Selina Seemann trug ihre Erlebnisse in einem Zug-Bistro und eine plattdeutsche Geschichte über ihr Zuhause vor. Monika Mertens unterhielt die Zuschauer mit „Old School“ und „Rache der Steinzeit“ und Johanna Wack erzählte von „Perfekten Eltern“ und „Emilys Töpferkurs“. In die Endrunde schafften es Monika Mertens, sie trug ihre Geschichten frei vor, und Selina Seemann. Mit „Hallo Friends“ und „das Liebesgedicht“ überzeugte Selina Seemann das Publikum und wurde zur Gewinnerin des Abends gekürt.

 

Ein Dank an Meike Ohlsen und ihr Team, den Mädels und Jungs vom Bistro und Olaf Iwersen für die Technik.

 

Die nächste Veranstaltung im Hennstedter Freibad, Schwimmen bei Nacht, findet am 10. August ab 19 Uhr statt. Wir wünschen allen Gästen einen genau so schönen Sommerabend, wie wir ihn im Schwimmbad erleben durften.

 

Susanne Rettenberger

Deutscher LandFrauen-Tag in Kiel

20 Hennstedter LandFrauen unter 5000! Deutscher LandFrauenTag
20 Hennstedter LandFrauen unter 5000!

Das 75-jährige Bestehen des LandFrauenverbandes wurde in diesem Jahr in der Wunderino Arena in Kiel gefeiert. Beim Einzug der Ehrengäste erhoben sich über 5000 LandFrauen aus allen Bundesländern und applaudiert kräftig. Zu den Gästen, die mit der dlv-Präsidentin in der Arena begrüßt wurden, gehörten Bundespräsident Walter Steinmeier, Ministerpräsident Daniel Günter und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Außerdem waren Landwirtschaftminister Cem Özdemir und Familienministerin Lisa Paus zu Gast. Die Grußworte der Ehrengäste waren sehr respektvoll und unterstrichen den wichtigen Beitrag den die LandFrauen zum Allgemeinwohl beitragen. Es wurde viel geredet und es wurden viele Auszeichnungen vergeben. Die Abschlussworte sprach unsere schleswig-holsteineische LandFrauenpräsidentin Claudia Jürgensen.

 

Es war ein toller, erlebnisreicher und informativer Tag.

 

Susanne Rettenberger

Schifffahrt auf der Schwentine

LFV Hennstedt Fahrt auf der Schwentine
Foto: Reisegruppe in Laboe

Die Tagestour der Hennstedter Landfrauen führte diese und ihre Gäste zuerst einmal nach Laboe. Im Restaurant „Seeterassen“ stärkten sich die Damen und Herren mit einem leckeren Mittagessen. Anschließend genossen die Landfrauen noch einen Spaziergang auf der Strandpromenade, bevor die Tour weiter nach Kiel ging.

 

In Wellingdorf, am alten Wasserkraftwerk, startete die Flussfahrt auf der Schwentine. Entlang der naturbelassenen Flusslandschaft entdeckten die Frauen viele Tiere, u.a. Schildkröten und Biber. Es gab außerdem noch wunderschöne Libellen und Schmetterlinge, sowie Schwäne, Enten und Fischreiher zu sehen. Unterwegs erzählt der Kapitän viel Wissenswertes zur Schwentine und deren Umgebung. Kaffee und Kuchen rundeten den schönen Tag ab und die Landfrauen kehrten mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.