Berichte

Modenschau bei Gina Laura

Modenschau bei Gina Laura

Am 18.10.17 trafen sich die Hennstedter Landfrauen in Heide im Modegeschäft Gina Laura um sich in lockerer Atmosphäre die neusten Modetrends der Herbst-Winterkollektion anzusehen. Das Team von Gina Laura begrüßte alle Anwesenden herzlich mit einem Glas Sekt und kleinen Schnittchen.

 

Über den roten Teppich schreitend präsentierten die Models, allesamt Landfrauen des Vereins, die neusten Trends. Viele schöne Kleidungsstücke, ob Jacken, Blusen, T-Shirt, Westen oder Hosen, mit einer Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten wurden vorgestellt.

Im Anschluss wurde nach Herzenslust gestöbert und anprobiert und so manches schöne Teil erworben.

 

Wir bedanken uns herzlich bei den Mitarbeiterinnen von Gina Laura und den Models für diesen informativen und geselligen Abend.

 

Petra Kuthning

Frauen der Reformation – Katharina von Bora, die Lutherin

Erntedank

Im Jubiläumsjahr der Reformation trafen sich die Hennstedter Landfrauen am 11.10.17 im Lindenhof in Linden zu einem Vortrag von Frau Elisabeth Ostrowski über Katharina von Bora, die Ehefrau Martin Luthers.

 

Nach der Begrüßung aller Anwesenden wurde eine schmackhafte Kartoffelsuppe mit frischem Graubrot eingenommen, danach folgte ein interessanter, spannender und zu Diskussionen anregender Vortrag. Frau Ostrowski hat aufwendig recherchiert, denn Frauen im Mittelalter wurden in ihrer Bedeutung nicht gewürdigt.

 

Mit 26 Jahren und aus dem Kloster ausgeschieden, heiratete Katharina von Bora den deutschen Reformator Martin Luther. Ihre Ehe war eine Funktionsgemeinschaft durch Rechte und Pflichten geregelt. Die Haushaltsführung, Kindererziehung, Versorgung der Tiere und die Nahrungsproduktion oblag der Frau. Der ständig wachsende Haushalt (6 Kinder, Verwandte, Anhänger Luthers und Studenten) wurde von der Lutherin geschickt geführt. Sie erwarb Grundbesitz, um die Lebensversorgung zu sichern und sie machte Luthers Haushalt zu einem der wohlhabendsten der Stadt. Aus der anfänglich arrangierten Ehe erwuchs eine große Zuneigung und Respekt voreinander. Katharina von Bora starb nach einem Unfall am 20.12.1552 sechs Jahre nach ihrem Ehemann. Es galt damals wie auch heute: hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.

 

Nach dem Vortrag über diese bemerkenswerte Frau erhielten alle Beteiligten zur Überraschung ein Wintergemüse und der Abend klang aus.

Erntedankfeier des LFV-Hennstedt

Zu einer gemütlichen Erntedankfeier trafen sich 83 Landfrauen am 27.09.17 in der Gaststätte „Zum Eichenhain“ in Süderheistedt. Das Motto dieses Abends lautete: „Rund um den Apfel“. Dazu referierte Frau Strohbeen-Hansen aus Engelau. Vorweg gab es wieder den allseits beliebten Bücherflohmarkt, wo jeder gerne stöberte und sich mit Lektüre eindecken konnte.

 

Die 1. Vorsitzende Christa Hinrichs begrüßte die Mitglieder und Gäste und gab einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Aktivitäten der Vereinsmitglieder. An herbstlich gedeckten und zum Thema des Abends passend geschmückten Tischen genossen die Teilnehmer einen reichlichen Imbiss und im Anschluss daran Kaffee und Apfelkuchen.

Frau Stohbeen-Hansen leitete ihr Referat mit einem Zitat von Martin Luther ein: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, pflanze ich noch einen Apfelbaum“. Der Apfel begleitet sie seit ihrer Kindheit, denn der Urgroßvater pflanzte schon verschiedene Apfelbäume, der Großvater sorgte durch Pfropfen für weitere Sorten. Schon 600 v. Chr. gab es die ersten Apfelbaumpflanzungen in Persien. Über Pilgerfahrten, Kreuzzüge und die Mönche eroberten sich die Apfelbäume die Welt, vorerst nur in die Gärten des Adels. Ab dem 19. Jahrhundert wurde der Obstanbau gezielt betrieben. Der Apfel ist heute wie damals eine vielseitig zu verwendende Frucht und als Vitaminträger für die Gesundheit förderlich. Viele heitere Geschichten und Gedichte rund um den Apfel hörten die Landfrauen und am Schluss gab es noch viele Apfelkostproben die aus dem heimischen Garten der Referentin stammten.

 

Ein interessanter und gemütlicher Abend klang aus mit dem Fazit: iss tägliche einen Apfel und du bleibst gesund. Für die Organisation einen herzlichen Dank an Anke Abel und Ilona Hargens.

 

Petra Kuthning

Landfrauencafe zum Gelöbnis der Soldaten

LandFrauen-Cafe

Wieder einmal haben die Hennstedter Landfrauen ihr Organisationstalent bewiesen.

 

Zum Gelöbnis der Soldaten am 31.08.17 auf dem Sportplatz in Hennstedt richtete der Verein ein Landfrauencafe aus. Am diesem Tag erwartete die Gemeinde Hennstedt 616 Soldaten, Angehörige und Bürger und bat die Landfrauen um Mithilfe. Schon 2 Tage vorher begannen die Vorbereitungen. Zelt aufbauen(Männersache), Tische, Bänke, Dekoration, Einrichtung der Kaffeeküche etc. 16 Landfrauen waren am 31.08.17 im Einsatz, damit

das Landfrauencafe reibungslos funktionierte. Viel Lob erhielten sie für die tollen Kuchen.

 

Am Schluss wurde mit vereinten Kräften aufgeräumt, so dass gegen 18 Uhr, erschöpft aber stolz auf die gelungene Veranstaltung, der Heimweg angetreten werden konnte. Ein ganz großes Dankeschön an alle Kuchenbäckerinnen, ohne die wir diese Herausforderung nicht bewältigt hätten, und Helferinnen (und Helfer) vor Ort. Hier hat sich wieder bewiesen: Landfrauen - die können das!

 

Petra Kuthning

Fahrt zu den Strohfiguren in die Probstei

Fahrt zu den Strohfiguren in die Probstei

Was für Dithmarschen der Kohl ist, ist für die Probstei das Korn.

Bereits zum 18. Mal finden in der Probstei bei Kiel, direkt an der Ostsee gelegen, vom Juli bis August die Korntage statt. Im Rahmen dieser „Probsteier Korntage“ findet auch der Strohfigurenwettbewerb statt, an dem sich 19 Probsteier Gemeinden beteiligen.

 

Bei schönstem Sommerwetter machten sich die Hennstedter Landfrauen mit Gästen am 2.8.17 auf den Weg, um sich die Strohfiguren anzusehen. In Probsteierhagen begrüßte uns am Hagener Herrenhaus Gästeführer Hagen Klindt und erzählte wissenswertes über die Region, die Landwirtschaft, das Herrenhaus, über die Strohfiguren und die Bedeutung derer für den Tourismus.

 

Die anschließende Rundfahrt führte durch alle teilnehmenden Gemeinden, in jeder war ein aufwendiges Strohmotiv zu bewundern. „Snoopy auf dem Dach“; „Die Gänsemagd“, Dampflok, Auto oder Leuchtturm, um nur einige zu nennen, die Wahl, welches Motiv am schönsten war, fiel schwer. Die Rundfahrt wurde durch die Kaffeetafel unterbrochen und die Gesellschaft kehrte in das Landhotel und Cafe „Fischerwiege“, mit Blick auf den Passader See, ein und genoß leckeren Kuchen. Danach wurde die Rundfahrt fortgesetzt bis alle Gemeinden mit ihren schönen Strohfiguren besichtigt waren.

 

Einen herzlichen Dank an Herrn Klindt für die interessante Führung durch die Region. Wieder in Hennstedt angelangt kehrten noch viele in den „Bürger Frech“ ein um gemeinsam ein leckeres Schnüsch mit Schinken zu genießen, zu plaudern und den schönen Ausflugstag Revue passieren zu lassen. Herzlichen Dank an die Organisatorinnen, es war wieder ein erlebnisreicher Tag.

 

Petra Kuthning

Landfrauen besuchen Hamburg

LandFrauen besuchen Hamburg

Zur Fahrt nach Hamburg machten sich die Hennstedter Landfrauen mit ihren Gästen am 14.06.17 auf.

 

Zunächst stand ein Besuch des Ohlsdorfer Friedhofes mit Führung auf dem Programm. Der Ohlsdorfer Friedhof ist mit einer Größe vom 388 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Er ist nicht nur Bergräbnisstätte, sondern ein Kulturdenkmal, gegründet und angelegt von Wilhelm Cordes im Jahre 1877. Auf dem imposanten Gelände befinden sich 12 Teiche, 12 Kapellen, 25 Mausoleen, ca. 200 Engelsfiguren und 230 000  Grabanlagen. Es gibt 2 Buslinien, die ausschließlich in diesem weitläufigen Park fahren. Die Landfrauen besuchten die Gräber von Hans Albers, Familie Voscherau, Henry Vahl und Loki und Helmut Schmidt, um nur einige zu  nennen. Dieser Friedhof beeindruckte mit seinen historischen Grabmalen, seinen Plastiken und der eindrucksvollen Gartenarchitektur. Anschließend Einkehr zum Mittagessen ins Fährhaus mit Blick auf die Elbe.

 

Danach bestiegen alle die Barkasse „Traute“ zur Rundfahrt. Wir bestaunten die AidaSol, 5000 PS starke Schlepper, die ein Containerschiff in den Hafen  bugsierten, betrachteten das Villenviertel Övelgönne und das Augustinum. Um in den Fleet zu gelangen, passierte das Schiff eine Schleuse und unter der Köhlbrandbrücke hindurch ging es nach Altenwerder in den Containerhafen. Dafür musste einst ein ganzes Dorf weichen, nur die Kirche steht als  Erinnerung an ihrem Platz. An riesigen Containerschiffen, einer Luxusjacht, Marineschiffen und Trockendocks, die Schiffe bis 80000 Tonnen aufnehmen können, fuhren wir vorbei. Die Hamburger Skyline mit der Elbphilharmonie war ein toller Anblick.

 

Nach mehr als 2 Stunden Schifffahrt mit Kaffee und Kuchen, lustigen Geschichten und viel Informationen vom Kapitän, legte das Schiff an der Elbphilharmonie an. Dort wurde die Gruppe von Gästeführern der Elbphilharmonie empfangen. Das Fundament der Elphi war ursprünglich ein Kaffee- und Kakaospeicher aus dem Jahr 1875. Bis zur höchsten Dachspitze ist das Gebäude 160m hoch. Im Gebäude befinden sich 2 Konzertsäle, ein Hotel, Restaurant, Tiefgarage und einige Wohnungen. Die 80 m lange Rolltreppe befördert die Besucher auf die Plaza, eine öffentlich zugängliche Plattform. Von dort kann man das Gebäude umrunden und es bietet sich ein spektakulärer Panoramablick über die Stadt. Carsten Rothe erklärte anhand von Fotos die Architektur der Säle in die wir leider keinen Blick werfen konnten.


Unser Ausflug neigte sich dem Ende zu, alle waren begeistert und erkannten: Hamburg ist immer eine Reise wert! Einen herzlichen Dank für die Organisation an Karin Albrecht.


Petra Kuthning

Steinzeitpark und Fischzuchtanlage/Dankeschön 2017

Steinzeitpark und Fischzuchtanlage/Dankeschön 2017

07.06.2017

 

In diesem Jahr führte uns die Dankeschön-Tour des Vorstandes in die Steinzeit.

Im Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf empfing uns bei heftigen Regen und Windboen Frau Bärbel Eggers, um uns in die Vergangenheit zu entführen. Zunächst besichtigten wir ein Hügelgrab, ein Nachbau aus der Bronzezeit, und erfuhren einiges über die Bestattungsriten aus jener Zeit. Ein spannender Rundgang führte uns durch die verschiedenen Epochen und originalgetreue Nachbauten. Steinzeit ist der Teil der Menschheitsgeschichte, in dem Waffen und Werkzeuge aus Stein, Holz und Knochen gefertigt wurden. Steinzeitjäger Werner Pfeifer erklärte uns Pfeile, Hämmer und Schneidwerkzeuge, wie sie hergestellt wurden und welchem Zweck sie dienten und auch heute noch bestens funktionieren. Dann die Frage: wie kochte ein Steinzeitmensch harte Eier? Nach einigen Überlegungen und Vorschlägen kamen wir zum richtigen Ergebnis. Feuer wurde mit einem Flintstein und Markalit erzeugt durch das Gegeneinanderschlagen. Nach gut 2 Stunden hatte uns die Gegenwart wieder und alle freuten sich auf Kaffee und Kuchen bei Anja Tiessen.

 

 

Im Anschluss besuchten wir die Fischzuchtanlage Hollenborn wo uns Frau Hedde den Werdegang des Hofes zur Fischzuchtanlage erzählte und wo der Name Hollenborn seinen Ursprung hatte. Die zahlreichen Teiche in unterschiedlicher Größe haben alle eine oder auch mehrere natürliche Quellen und sind mit Karpfen und Forellen besetzt. Im Gebäude befinden sich auch einige Fischbecken mit Zucht- und Goldfischen. Auf der gemütlich hergerichteten Diele gab es zum Abschluss ein lecker geräuchertes Forellenfilet mit Brot. Hier klang unser Tag aus und alle waren sich einig: ein schöner Tag trotz „Schietwetter“. Danke an die Organisatoren!

 

Petra Kuthning

Radtour durch die Eiderlandschaft

Radtour Eider

Nachdem der morgendliche Schauer vorüber war, starteten am Sonntag, den 28.05.17, pünktlich um 10 Uhr die Mitglieder des LFV-Hennstedt mit ihren Gästen die diesjährige Radtour. Alle Teilnehmer wurden vorab mit Proviant versorgt und Christa Hinrichs sprach ein paar Begrüßungsworte.

 

Bei Sonnenschein und leichter Brise führte uns Ernst Borchard als Tourguide bei gemächlichem Tempo vorbei an gelbblühenden Weiden und duftenden Weißdornbüschen zur Schleuse Nordfeld, die wir überquerten. Die Schleuse und Wehranlage wurde von 1934 bis 1936 erbaut und verbindet die Landkreise Dithmarschen und Nordfriesland und sorgt für ein sicheres Hinterland, sie kann von Fußgängern und Radfahrern überquert werden und so befanden wir uns schon nach 8 Kilometern in einem anderen Landkreis.

 

Die erste Rast legten wir kurz vor Drage ein, dort stärkten wir uns mit Obst und Getränken. Weiter ging es durch Drage an hübschen Reetdachhäusern vorbei Richtung Süderstapel, hier durch eine Geestlandschaft mit vielen Getreidefeldern. An der Badestelle in Südertapel war ein Grillbuffet organisiert und alle aßen mit großem Appetit. Nach der Stärkung ging es weiter über den Erfer Damm, einst eine Eisenbahntrasse. Vor Erfde bogen wir rechts ab nach Bargen zur Überquerung der Eider mit der traditionellen Eiderfähre. Zur aller Überraschung schipperte das Flußkreuzfahrtschiff „Princess“ an uns vorbei. Nachdem wir wieder Dithmarschen erreichten, führte der Weg weiter durch Schwienhusen nach Hollingstedt, wo die Bürgermeisterin Helmi Rau im Vereinsheim eine Kaffeetafel bereithielt. Nach dem Kaffeetrinken klang dieser erlebnisreiche Tag aus, der uns noch lange in schöner Erinnerung bleibt.

 

Einen großen Dank sagen wir allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders der Familie Borchard und den Kuchenbäckerinnen, ebenso Carl Kröger, der mit seinem PKW für evtl. Pannen uns stets begleitete.

 

Petra Kuthning

Frauenfrühstück der LandFrauen

l.n.r. folgende Frauen: Lucie Carstens, Irma Schulze, Helmi Kappel, Helmi Kröger, Gudrun von Leesen, Lisa Ötjens und Inge Soltau (2. Vorsitzende)
l.n.r. folgende Frauen: Lucie Carstens, Irma Schulze, Helmi Kappel, Helmi Kröger, Gudrun von Leesen, Lisa Ötjens und Inge Soltau (2. Vorsitzende)

Das Frauenfrühstück des LandFrauenvereins Hennstedt fand am 22.04.17 in der Gaststätte Inne Merrn in Hennstedt mit 71 Teilnehmerinnen statt. Inge Soltau, die 2. Vorsitzende, begrüßte die Anwesenden und ganz besonders unsere langjährigen Vereinsmitglieder Helmi Kappel (63-jährige Zugehörigkeit), Gudrun von Leesen (50 Jahre), Lucie Carstens (63 Jahre), Irma Schulze (62 Jahre), Helmi Kröger (53 Jahre) und Lisa Ötjens (60 Jahre), die für ihre Treue zum Verein eingeladen waren und einen Blumenstrauß erhielten.

 

Im Anschluss an das gemeinsame Frühstück erhielten wir von Frau Samiah El Samadoni, seit 3 Jahren die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des
Landes Schleswig-Holstein, einen Einblick in ihre umfangreiche Tätigkeit. Die Bürgerbeauftragte und ihr Team helfen den Menschen in allen sozialen Angelegenheiten z. B. bei Problemen mit Sozialbehörden wie Jobcenter, Sozialamt, Rentenversicherung oder Krankenkassen und vieles mehr. Ihre Tätigkeit hat mit Gerechtigkeit zu tun, denn Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Schuhe. Jeder Bürger kann Beratungen kostenlos nach telefonischer Anmeldung (0431/9881240) in Anspruch nehmen.

 

 

Inge Soltau bedankte sich im Anschluss für die interessanten Einblicke in das Tätigkeitsfeld von Frau El Samadoni und wies noch auf drei weitere Landfrauenveranstaltungen hin, das sind am 17.05. LF-Tag in Neumünster, 28.05. Fahrradtour und 14.06. Tagesfahrt nach Hamburg (Anmeldung unter 04836/8145).

Vorteilhaft Schminken für ein besseres Aussehen

Vorteilhaft Schminken für ein besseres Aussehen

In den Räumen unser 1. Vorsitzenden Christa Hinrichs fand am 22.04.17 unter Anleitung der Kosmetikerin Frau Silke Peters mit insgesamt 8 Teilnehmerinnen in geselliger und entspannter Runde einWorkshop statt. Es galt ein frisches und schnelles Tagesmakeup aufzulegen und das Gesicht vorteilhaft zur Geltung zu bringen. Dabei galt die Devise „weniger ist mehr“.

 

Alle Teilnehmerinnen waren begeistert von den Ergebnissen und genossen im Anschluß eine Kaffeetafel.

Zu Gast in der Bioland-Bäckerei in Joldelund

Zu Gast in der Bioland-Bäckerei in Joldelund

Am 10.04.17 machten sich 28 Landfrauen des Landfrauenvereins Hennstedt auf den Weg nach Joldelund, um den Betrieb des Bäckermeisters Daniel Lorenzen, der uns als „Bäcker auf der Walz“ bekannt ist, zu besuchen. Von seinem Urgroßvater 1930 im Kleinen gegründet und über 4 Generationen in Familienbesitz ist die Bäckerei heute zu einem Unternehmen mit mehr als 60 Beschäftigten herangewachsen. Der größte Schatz des Betriebes ist der vom Urgroßvater hergestellte Sauerteig, welcher heute täglich gehütet und für die Brotherstellung benötigt wird.

 

Daniel Lorenzen hat für uns ein Roggenbrotteig im Vorwege gemacht, Teig braucht Zeit zum Reifen, und wir durften aus dem großen Bottich portionsweise Teig heraus in die Brotformen geben. Danach wurden von allen Beteiligten mit großem Eifer Brötchen mit Samen aller Art gemacht. Eine echte Herausforderug war aber das Formen der Hörnchen, dazu war ein großes Geschick nötig.

 

Während des Backvorganges genossen wir Kaffee und Kuchen, besichtigten die Bäckerei und es wurden die einzelnen Produktionsabschitte erklärt. 73 Brot- und 24 Brötchensorten werden hergestellt und an Spitzentagen bis zu 3000 Brote ausgeliefert an einen festen Kundenstamm von Süddänemark bis Hamburg. Danach konnte jeder seine Brötchenkreationen und ein Roggenbrot mit nach Hause nehmen.

Eine große Aufgabe mit Bravour gemeistert

Eröffnung Bürgerwindpark

Zur Einweihung des Bürgerwindparks Eider am 18.03.2017 auf dem Hof des Landtechischen Lohnunternehmens Kaack in Hägen bewirteten die Hennstedter LandFrauen ca. 400 Gäste mit Kaffee und Kuchen. Tags zuvor haben 10 LandFrauen die langen Tische angedeckt und mit Blumenschmuck dekoriert, vorbereitende Arbeiten wie Kaffeemaschinen orgnisieren und aufstellen, diverse Warmhaltebehälter und Kannen plazieren und das umfangreiche Geschirr sortiert, damit der folgende Tag reibungslos funktioniert.

 

Die Mitglieder des Vereins haben eine großartige Leistung vollbracht. Uns haben diverse kuchenbackende Frauen insgesamt 80 Torten und 15 Blechkuchen hergestellt und wir sagen dafür herzlichen Dank. Ohne die Unterstützung der Vereinsmitglieder hätten wir diese große Aufgabe nicht bewältigen können. Auch die Helferinnen am Freitag und Samstag (gesamt 22) haben ganze Arbeit geleistet, auch ihnen ein großes Dankeschön.

 

Petra Kuthning

Kaffee, Kuchen & Kino

Kinonachmittag

Am 15.03.17 kamen 48 Landfrauen zu einem geselligen Beisammensein mit Kaffee und Kuchenbuffet in die Gaststätte Gut Apeldör in Hennstedt zusammen. Nach der Begüßung gab unsere 1. Vorsitzende Christa Hinrichs das Kuchenbuffet frei und es wurden leckere Torten angeschnitten.

 

Die Kaffeetafel war nach dem Motto des Filmes nett geschmückt, denn im Anschluss sahen wir den Kinofilm „Kirschblüten und rote Bohnen“. Zwischen dem Besitzer einer kleinen Imbissbude und einer alte Frau, die ihm das Geheimniss der Herstellung einer schmackhaften roten Bohnenpaste preisgibt und ihn in die Herstellung dieser süßen Paste einweiht, entwickelt sich eine

Freundschaft, die für beider Zukunft entscheidend ist.

 

Fazit: ein geselliger Nachmittag mit viel Klönschnack und einen etwas melancholischen Film war dann am späten Nachmittag zu Ende.

Dithmarscher Buffet und plattdeutsche Geschichten

Hans Kapell aus Marne

Traditionsgemäß veranstalteten die Hennstedter Landfrauen ein gemütliches Beisammensein mit ihren Partnern. Am 26.01.17 in Hansens Gaststätte in Delve kamen 102 Gäste zusammen. Nach der Begrüßung wurde das Dithmarscher Buffet eröffnet und die Wirtin Inge Dethlefs mit ihrem Küchenteam haben uns mit Grünkohl und allen was dazu gehört verwöhnt. Auch schwarzer und weißer Mehlbeutel mit Saftsoße fehlten nicht, ebenso kamen Fischfreunde auf ihre Kosten.

 

Nach dem Essen freute sich Hans Kapell aus Marne, gebürtiger Delver, das er in seinem Heimatdorf vor großem Publikum Geschichten op Platt von Reimer  Bull vorlesen konnte. Die Geschichten, die er für diesen Abend ausgesucht  hatte, gingen von nachdenklich bis beschwingt-heiter und brachten ihm viel Applaus ein.


Petra Kuthning

Auszeit in Kolberg (Kolobrzeg)

Auszeit in Kolberg (Kolobrzeg)

Nach der hektischen Weihnachtszeit gönnten sich die Hennstedter Landfrauen und einige Gäste eine Auszeit in Kolberg. Vom 08.01. bis zum 15.01.17 ließen wir uns verwöhnen. Um 7.00 Uhr Abreise von Hennstedt, 10 Stunden später und 640 km weiter, erreichten wir unser Ziel im tiefgekühlten und verschneiten Polen. Das Ikar Plaza Hotel war noch weihnachtlich geschmückt, denn in Polen geht die Weihnachtszeit bis Ende Januar.

 

Bereits am nächsten Tag waren alle zu therapeutischen Anwendungen unterwegs, auch machten wir von dem großen Beautyangebot regen Gebrauch. Ob Manikür, Pediküre oder Ölmassagen, Schwimmen im großen Bad oder Saunieren, für jeden war etwas dabei. An den Abenden fanden sich Gruppen zum Kartenspielen, Kniffeln oder Brettspielen zusammen. Einige machten Handarbeiten(vielen Dank Marianne).

 

Ein tolles Erlebnis war ein Akkordeonkonzert im Café Nostalgie. Ein junger Musikstudent im 8. Semester, der schon viele nationale und internationale Preise gewann, verwöhnte uns mit seiner Kunst auf dem Instrument. Eine Stadtrundfahrt durch Kolberg und Umgebung und eine Tagesfahrt zur Insel Wollin und Misdroy stand ebenfalls auf dem Programm. Ein weiterer Höhepunkt für unser Wohlbefinden war ein Entspannungsaufenthalt in der Salzgrotte. Schnell waren die schönen Tage vorbei und am Sonntag traten wir bei leichtem Schneefall die Heimreise an. Wir kommen ausgeruht, gestärkt und runderneuert nach Hause. Einen ganz besonderen Dank an unseren Fahrer des Reiseunternehmens Neubauer, Herr Markus Tomash, der uns die ganzen Tage zur Verfügung stand und uns super betreut und gefahren hat.

 

Petra Kuthning

Lebendiger Adventskalender

Lebendiger Adventskalender

Wie auch im letzten Jahr lud der LFV-Hennstedt u. U. am 13.12.16 zum lebendigen

Adventskalender in das Feuerwehrgerätehaus in Hennstedt ein. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen teil, um sich für eine kurze Zeit auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Der

Feuerwehrmusikzug spielt einige Weihnachtslieder, die zum Mitsingen animierten und Monika Haalck las uns vier lustige Weihnachtsgeschichten vor. Anschließend wurde bei Heißgetränken, Kuchen und belegten Broten noch ausgiebig geklönt.

 

Petra Kuthning

Schmuck aus Draht

Schmuckwerkstatt

Wie macht man aus Draht Schmuck? Auf diese Frage waren die Landfrauen gespannt. Am 12.12.16 trafen sich 14 Teilnehmerinnen zu einem Drahtschmuckkursus mit Katja Harders in der Schule in Hennstedt. Frau Harders zeigte anhand von zahlreichen Musterstücken, wasalles an schönen Schmuckstücken aus Aluminiumdraht, der allergenfrei ist und in einer großen Farbauswahl vorlagt, gestaltet werden kann. Zur Fertigung der Teile braucht man am Anfang eine kleine Rundzange und dann nur noch die Hände und etwas Geschick beim Biegen des flexiblen Materials. Es wurden Kettenanhänger, Ringe, Ohrringe und Armbänder hergestellt und so manches Stück liegt als Weihnachtsgeschenk unterem Tannenbaum.

 

Petra Kuthning

Landfrauen unterwegs zum Weihnachtsmarkt nach Celle und Lüneburg

Landfrauen unterwegs zum Weihnachtsmarkt nach Celle und Lüneburg

Zu einer 2-tägigen Bustour machten sich die Landfrauen und Gäste am 02.12. bis 03.12.16 bei strahlendem Wetter und Glühweintemperaturen auf, um die Weihnachtsmärkte in Celle und Lüneburg zu besuchen. Unser erster Tag begann in Celle, einchecken im Hotel und dann gleich los in die Altstadt. Hier konnte jeder auf eigene Faust die schöne Altstadt mit ihren wundervoll restaurierten Fachwerkhäusern erkunden. Weihnachtlich war alles geschmückt und die große Pyramide war auch ein Hingucker. Stände mit handgemachten Schokoladen, Strickmützen und Socken, genähte Taschen, Schmuckkreationen und vieles mehr waren zu bewundern. Auch gegen den Hunger war einges im Angebot.

 

Am nächsten Morgen wurde ein reichhaltiges Frühstück eingenommen und die Fahrt ging dann weiter nach Lüneburg. Hier war der Weihnachtsmarkt noch vielfältiger und abwechslungsreicher, aber auch voll mit Menschen, sodass es oft schwerfiel, an die Stände heranzutreten. Viele von uns besuchten noch die schöne Stadt und kauften auch hier und da noch Weihnachtsgeschenke ein. Pflastermüde traten wir um 16 Uhr die  Heimreise an und waren um 18 Uhr wieder in unser dithmarscher Heimat. Ein herzlichen Dank an unseren Busfahrer Kay Rohwer, der uns sicher nach Hause kutschierte und auch an die Fa. Neubauer, die uns trotz der kleinen Besetzung diese Fahrt ermöglichte.

Leseeinschluss in der Buchhandlung Scheller/Boyens

Am 30.11.16 ließen wir uns in der Buchhandlung Scheller/Boyens in Heide einschließen und konnten dort in aller Ruhe stöbern und probelesen ohne weiteren Publikumsverkehr.

 

Gegen 21 Uhr endete unser Aufenthalt und so manche Landfrau erstand für sich selbst oder aber schon für Weihachten Geschenke. Allen hat es sehr gefallen mal ohne Zeitdruck im Alltag nur für sich ein paar Stunden zu genießen. Unseren Dank geht an die Mitarbeiterinnen der Buchhandlung, die für uns Überstunden machten und uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Petra Kuthning

Weihnachtsfeier einmal anders

Weihnachtsfeier 2016

Unter diesem Motto trafen sich am 23.11.16 die Mitglieder des Hennstedter Landfrauenvereins im MarktTreff Inne Merrn.

 

Bei einem reichhaltigen Kuchenbuffet, das die Landfrauen selbst bestückten (vielen Dank an die Bäckerinnen), konnte ausgiebig geschlemmt und geklönt werden. Christa Hinrichs las noch ein paar Geschichten vor und nebenbei lief eine Bildershow mit Fotos von vergangenen Aktivitäten. Unser Veranstaltungsraum war wunderbar mit Weihnachtsgestecken und einer

großen geschmückten Tanne dekoriert. So kam schon Weihnachtsstimmung auf.

 

Anschließen begaben wir uns gegenüber in die Secunduskirche zu einem öffentlichen Konzert des „Watt'n Chor“, und erlebten einem stimmgewaltigen musikalischen Leckerbissen. Wunderschöne Popballaden, afrikanische Spirituals, Stücke von Michael Jackson und Frank Sinatra und viele mehr wurden von 42 Sängerinnen und Sängern in der vollbesetzten Kirche großartig vorgetragen. Dies war ein schöner Abschluß unserer Adventsfeier und stimmte uns auf die Vorweihnachtszeit ein.

 

Petra Kuthning

Aladdin – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Aladdin – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Am 06.11.16 besuchten die Landfrauen aus Hennstedt mit Gästen das Mucical „Aladdin“ in Hamburg in der Neuen Flora. Zuvor aber stärkten wir uns an einem Brunch-Buffet im Restaurant der Neuen Flora das keine Wünsche offen ließ.

 

Das Märchen Aladdin und die Wunderlampe mit seinem Flaschengeist Dschinni kennen wir wohl alle aus unseren Kindertagen. Jetzt erlebten wir eine fantastische Aufführung dieser zauberhaften Liebesgeschichte um Aladdin und Prinzessin Jasmin auf der Bühne. Zweieinhalb Stunden tauchten wir in die schillernde Welt des Orients ein. Viele Spezialeffekte, Pyrotechnik, bewegliche Ebenen, tolle Bühnenbilder und der sensationelle nächtliche  Teppichflug von Aladdin und Prinzessin Jasmin machten das Musical zu einem tollen Erlebnis. Auch die farbenfrohen, mit Swarovkisteinen bestickten Kostüme, die durch die Bühnenbeleuchtung wunderbar glitzerten, waren fantastisch anzusehen.

 

Wer das Musical noch nicht gesehen hat, sollte es sich nicht entgehen lassen, denn es ist für Groß und Klein ein bezauberndes Erlebnis.

Eine große Radtour um die Nordsee

Eine große Radtour um die Nordsee

Am 02.11.16 trafen sich die Landfrauen aus Hennstedt um Frau Annelene Nissen zuzuhören, die uns mit auf ihre Radtour um die Nordsee mitnahm.

 

Nach einem kleinen Imbiss lauschten wir gespannt ihren Erzählungen.

Von Juli bis November 2010 unternahm die Studienrätin im Rahmen eines Sabbat-Jahres eine Auszeit vom Alltag und beschloß aufs Fahrrad zu steigen und in die Pedalen zu treten. Sie hat eine Strecke, zum Teil von Freundinnen begleitet, von 5436 km in 126 Tagen bewältigt. Von ihrem Wohnort Risum ging es über Ockholm nach Dagebüll Richtung Dänemark, mit der Fähre nach Göteborg und in Norwegen bis Bergen hinauf. Von dort mit dem Flugzeug nach Aberdeen und weiter mit der Fähre auf die Shetlandinseln. Sie lernte Scottland und die Hightlands kennen. Entlang der englischen Ostküste erreichte sie London. Weiter ging es von Harwich, Hoek van Holland und Leer in Ostfriesland, von Cranz nach Blankenese über die Elbe an der Küste „nach oben“ und von Schobüll nach Hause zurück.

 

Das Wetterund der Wind meinten es trotz der Strapazen meist gut mit ihr.

Wir durften 3 Stunden mitradeln, allerdings nur um zuzuhören und wir sagen Respekt vor dieser Leistung und alles Gute für die evtl. nächste geplante Tour.

 

Petra Kuthning

Ein italienisches Gericht mit Matthias Mielenz

Ein italienisches Gericht mit Matthias Mielenz

Am 27.10 und 10.11.16 trafen sich die Hennstedter Landfrauen in der Schulküche Hennstedt, um gemeinsam mit dem Koch Matthias Mielenz ein italienisches Gericht zu kochen. Vorab wurde das Menue mit seinen Zutaten besprochen und die Teilnehmer für die einzelnen herzustellenden Gerichte eingeteilt. Als Vorspeise gab es Kalbfleisch mit Thunfischsauce und

italienische Bohnensuppe mit Parmesan. Das Hauptgericht war Putenschnitzel mit Ofenkartoffeln, dazu Gnocchi mit Spinat und Tomaten und zum Nachtisch wurde Macarponecreme mit Heidelbeeren und Blätterteighippen hergestellt. Alle Landfrauen hatten reichlich zu tun und Herr Mielenz griff an allen Kochstellen mit Rat und Tat hilfreich ein. Anschließend wurde in gemütlicher Runde und zufrieden mit den Ergebnissen der einzelnen Kochgruppen das Menue genossen. Alle hatten viel Spass dabei und werden auch bein nächsten Kochabend dabei sein.

Skulpturen aus Yton-Steinen

Unter Anleitung von Herrn Jürgen Wagner trafen sich die Landfrauen aus Hennstedt am 15.10.16 zum Anfertigen von Skulpturen aus Yton-Steinen.

Zunächst wurde die zu entstehende Form mit Bleistift vorgezeichnet und mit der Säge grob vorgeformt. Anschließend wurde mit Raspeln, großen und kleinen Feilen und Sticheln Muskelkraft gefordert, um den Feinschliff auszuarbeiten. Nach gut 4 Stunden hatten alle Teilnehmer stolz ihre Skulptur fertig und es hat allen viel Spaß gemacht. Zwischendurch wurde sich mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gestärkt.

 

Einweiterer Kursus findet am 29.10.16 statt.

 

Petra Kuthning

Skulpturen aus Yton-Steinen
von li. nach rechts: Brunhilde Groth, Heidemarie Schmarje, Kursleiter Jürgen Wagner, Ina Denker, Uta Lamp
von li. nach rechts: Brunhilde Groth, Heidemarie Schmarje, Kursleiter Jürgen Wagner, Ina Denker, Uta Lamp

Hennstedter Landfrauen feiern Erntedankmit „Einem Bäcker auf der Walz“

Hennstedter Landfrauen feiern Erntedank mit „Einem Bäcker auf der Walz“

Am 28.09.2016 trafen sich die Landfrauen im Hennstedter MarktTreff Inne Merrn zum
Erntdankfest. Es wurde Kürbissuppe gereicht mit verschiedenen Brotsorten, die von 10
fleißigen Landfrauen gebacken wurden. Dazu gab es verschiedene Dips, Kaffee und Tee.

 

Als Überraschung spielte der Jagdhornbläserchor aus Süderrade/Schelrade uns das große
Hallali und weitere 4 alte Kinderlieder vor. Unser Gastredner Bäckermeister Daniel Lorenzen
aus Joldelund, kostete jede Brotsorte und war voll des Lobes. Nach unserem kleinen Imbiss
hörten wir die spannende Geschichte seiner Wanderschaft. Schon als kleiner Junge stand für ihn fest, das er auf die Walz gehen wird, ausgelöst von seinem Onkel, der ebenfalls als Wandergeselle unterwegs war.

 

2008 ging es los mit seiner Begleiterin Steffi, eine Schreinerin, die ihn die ersten 3 Monate begleitete. Zum Abschied von der Familie und Freunden wurde ein großes Fest gefeiert und in Begleitung von anderen Wandergesellen mit nur 5 Euro in der Tasche und etwas Wechselwäsche in seinem Bündel ging das Abenteuer schon mit dem Übersteigen des Ortsschildes Joldelund los. Nun durfte er sich drei Jahre und einen Tag nicht näher als 50 Kilometer seinem Heimatort nähern. Er bereiste Deutschland von Nord nach Süd und Ost nach West, Skandinavien, Österreich, Schweiz, Italien, Rumänien, Australien und Neuseeland, ja auch bis nach Dubai verschlug es ihn. In Wien z.B. wurde er und sein Begleiter, auch ein Wandergeselle, vom Dirigenten der Wiener Staatsoper angesprochen und zu einer Aufführung eingeladen. Eine weitere Begegnung war mit einem reichen Banker in Wiesbaden, der ihn zu einem sündhaft teueren Essen einlud, aber außer seinem vielen Geld keine echten Freunde hatte. Mal schlief er unter freiem Himmel oder er wurde spontan von netten Menschen zur Nächtigung eingeladen.

 

In Bremen begegnete er seiner großen Liebe, die aus Liebe zu ihm in den hohen Norden zog. Nach 3 ½ Jahren und wieder in Begleitung anderer Wandergesellen und das erneute Übersteigen des Ortsschildes, nur in die andere Richtung, wurde er von seiner Familie und Freunden herzlich empfangen. Insgesamt arbeitete Daniel Lorenzen auf seiner Wanderschaft in 25 Bäckereien, hat 3000 neue Rezepte kennengelernt wie auch traditionelle und neue Handwerkstechniken. Heute arbeitet er als Bäckermeister in der 4. Generation im Familienunternehmen mit weiteren 65 Angestellten und versorgt Süd-Dänemark, Schleswig-Holstein bis nach Hamburg mit seinen verschiedenen Brotsorten und Brötchen, allesamt mit Zutaten aus biologischem Anbau, an Wiederverkäufer. Daniel Lorenzen ließ uns an seiner Wanderschaft teilhaben, erzählte uns viele weitere Begegnungen und erläuterte uns die Klüfte der verschiedenen Handwerksberufe. Nach seinem Vortrag erntete der sympathische junge Mann viel Applaus und musste noch zahlreiche Fragen der Landfauen beantworten.


Petra Kuthning

Kohlrouladen für Feldkirchen

Kohlrouladen für Feldkirchen

Eine Delegation aus Feldkirchen/Österreich (nähe Graz) besuchte ihre Partnergemeinde

Hennstedt. Die Partnerschaft mit Feldkirchen (ca. 5900 Einwohner) besteht seit 3 Jahren.

 

Zum Mittagessen am 09.09.2016 bei Anke Borchard vom LFV-Hennstedt trafen die Gäste in

Begleitung einiger Hennstedter Gemeindevertreter zum Kohlrouladen-Essen ein. Anke

Borchard, Brunhilde Groth und Christa Hinrichs kochten Weißkohl- und Wirsingkohlrouladen, Kartoffeln und Soße. Ein typisches dithmarscher Gericht, was allen sehr gut schmeckte. Zum Nachtisch wurden Eierkaffee, Eis mit heißen Kirschen und Pflaumenstreifen, gebacken von Brunhilde Groth, gereicht. Danach verabschiedeten sich die Gäste mit einem herzlichen Dank an die Köchinnen und fuhren weiter nach Husum zu einer Stadtbesichtigung.

 

Petra Kuthning

Hennstedter LandFrauen auf der Landesgartenschau in Eutin

Landesgartenschau Eutin: Eutiner Schloss

Eutin. Der Wettergott meinte es an diesem Tag nicht ganz so gut mit uns, denn es war ziemlich regnerisch, dennoch begaben wir uns auf Entdeckertour über das schöne Gelände.

Die 27 Hektar große Fläche am malerischen Ufer des Eutiner Sees in der Holsteinischen

Schweiz bot viele Überraschungen. Elf Hausgärten und der „Treffpunkt Grün“ gaben Tipps für

den heimischen Garten. Sechs Kulturgärten zeigen alte und neue Kultur Schleswig-Holsteins in Form moderner Garteninterpretation. Über 77000 vorgezogene Blumen wurden gepflanzt, dazu 100.000 Zwiebelblüher, 3000 Gehölze und 16.000 Stauden.

 

Gleich zu Beginn kamen wir auf der geführten Tour durch die LGS an den Bienenskulpturen vorbei. 150 Bienen aus den unterschiedlichsten Materialien waren zu bewundern und natürlich stach uns unsere „Henriette“ uns sofort ins Auge. Weiter ging es am Arch Warder vorbei, einen Bereich für Nutztierrassen.

 

Die Hausgärten zeigten, wie eine unterschiedlich schöne, pflegeleichte Gartengestaltung, auch auf kleinsten Raum, mit hübschen Sitzgelegenheiten und zum Teil mit Wasserläufen angelegt werden kann. Wir sahen Naturgärten, die nicht verwildert, sondern geplant gestaltete Lebensräume für Pflanzen und Tiere sind.

 

Der Apothekergarten bot eine Vielzahl an Kräutern und Heilpflanzen und zum Teil auch giftigen Pflanzen. Der Küchengarten wird von der Bepflanzung bis zur Ernte von Kindern betreut, die an die Natur herangeführt werden sollen und die ihr Erntegut vor Ort in einer Show-Küche zu schmackhaften Gerichten verarbeiten können. Auf dem Marktplatz des Geländes stehen 2 restaurierte Torhäuser, die ursprünglich Pferdestall und Remise waren und jetzt Kulturdänkmäler sind. In diesen Gebäuden findet man Pflanzengestaltungen für den Wohnbereich.

 

Das Eutiner Schloss, dessen Geschichte bis in das 12. Jahrhundert zurück reicht, bot eine besonders schöne Kulisse, ebenso die lange Allee mit uralten Linden. Am Fähranleger angelangt, ging es mit dem elektroangetriebenen Fahrgastschiff auf Seetour. Dort stärkten wir uns mit ausreichend Kaffee und Apfelkuchen. Nach der Seefahrt hatten wir noch gut 3 Stunden Zeit, um auf eigene Faust auf Entdeckungtour zu gehen. Einige besuchten die Eutiner Altstadt, andere maschierten Richtung Seepark, wo man bei gutem Wetter in Strandkörben und Liegestühlen auf den See blicken kann. Um 17 Uhr bestiegen wir dann wieder unseren Bus, der uns sicher nach Hause fuhr. Fazit: Trotz Regen ein erlebnisreicher und schöner Tag!

„Flusskreuzfahrt“ des LFV-Hennstedt

„Flusskreuzfahrt“ des LFV-Hennstedt

Zu einem Abendausflug mit der Bargener Fähre auf der Eider versammelten sich die Hennstedter Landfrauen und Gäste am 18.06.16.

 

In Dührsens Gasthof in Schwienhusen genossen wir zum Auftakt ein Grillbüfett mit leckeren Salaten. Gegen 19 Uhr enterten wir die Fähre, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert. Fährmann Uwe Paulsen schipperte uns sicher und mit vielen Informationen zu Fluß und Landschaft gen Langenhorn.


Die Eider entspringt in der Nähe von Preetz, ist zum Teil eine Tidefluß und mit ihrer heutigen
Länge von 108 km der längste Fluß in Schleswig-Holstein. Ihre Nebenflüsse sind die Brocklandsau, Süderau, Tielenau, Treene und Sorge. Da die teilweise eingedeichte Eider in früheren Zeiten oft für Überschwemmungen sorgte, wurde 1973 im Katinger Watt das Eidersperrwerk fertiggestellt und sorgte somit für ein sicheres Hinterland. Nach 75 Minuten erreichten wir Langenhorn und stiegen beim Hof der Familie Carstens, einen der letzten im Delver Koog, aus und wurden von einem Treckergespann erwartet.

 

Herr Voss kutschierte uns dann durch das Naturschutzgebiet Delver Koog Richtung Schwienhusen zurück. Mit an „Bord“ erzählte uns Herrn Sender wissenswertes über dieses einmalige Naturgebiet. Der Delver Koog liegt in einer der großen Eiderschleifen und ist Teil der Flußlandschaft Eider-Treene-Sorge. Das moorige Gebiet bietet vielen bedrohten Tieren- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum. Gegen 21 Uhr 30 endete unser Ausflug und wir nahmen wieder einmal viele schöne Eindrücke und Informationen mit nach Hause.

 

Petra Kuthning

Per Pedes Fehmarn erkunden

Per Pedes Fehmarn erkunden

Der LFV-Hennstedt und seine Gäste machten sich am 21.05.16 auf den Weg nach Fehmarn. Zunächst sammelte der Bus von Neubauer-Reisen seine Gäste und die Fahrräder ein. Bei gutem und windstillen Wetter ging die Fahrt los.

 

Auf Fehmarn von Lemkenhafen startete die Radtour. Die Sonneninsel Fehmarn zeigte jetzt im Mai ihr schönstes Gesicht. Das strahlende Gelb der Rapsblüten und die verschiedenen Grüntöne der Getreidefelder und immer wieder der Blick auf die blaue Ostsee waren ein Augenschmaus. Die erste Rast war in der Nähe des Denkmals „Noibe“, wo ein Mittagsbüfett eingenommen wurde. Ein Segelschulschiff dieses Namens ist 1932 gesunken und es starben dabei 109 Besatzungsmitglieder.

 

Weiter ging die Tour durch viele schöne und gepflegte Dörfer. In Bannesdorf besuchten wir die St.Johannis-Kirche, die im 13. Jahrhundert aus Feld- und Backsteinen errichtet wurde. Verzierte Hoch- und Logenstühle aus dem 18. Jahrhundert waren für die damals betuchten Bannesdorfer Familien vorbehalten. Herr Wilhelm Söth ließ es sich nicht nehmen und überraschte uns mit einem fantastischen Orgelspiel. Ein ganz unerwartetes und tolles Erlebnis, dafür hier von uns nochmals ein herzliches Dankeschön! Es ging weiter über die Insel und in Bisdorf kehrten wir zum Kaffeetrinken ein. Danach fuhren wir wieder mit dem Bus Richtung Heimat und ein schöner Tag ging zu Ende.

 

Petra Kuthning

Wie funktioniert mein Smartphone, was kann ich damit machen?

Wie funktioniert mein Smartphone, was kann ich damit machen?

Unter diesem Motto fanden sich am Dienstag, dem 10.05.2016, 10 Teilnehmer zu einer ganz besonderen Schulstunde ein.

 

In der Eiderlandschule in Hennstedt wurden wir vom Lehrer Herrn Jan Holtermann nebst 11
Schülerinnen und Schülern begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung der Anwesenden und
Abfrage unser „Smartphoneprobleme“ ging es dann, jeweils 2 Erwachsene und 2 Schüler, in
verschiedene Klassenräume zum Unterricht. Unsere „Lehrer“ waren kompetent und fit und
konnten auf alle Fragen rund ums Smartphone uns etwas beibringen. Ob What's App, Bilder
verschicken, App's runterladen etc. etc., hier waren die richtigen Ansprechpartner! Am Ende der Stunde rauchten bei einigen die Köpfe, aber alle haben ihre Problemchen lösen können und wir denken, daß es den Jugendlichen, die ihre letzte Schulstunde an diesem Tag mit uns verbrachten, genausoviel Spass gemacht hat wie uns.

 

Unsere Lehrer waren: Robin, Marc, Yanik,Sandro, Zoey, Laura, Nico.le, Maylin, Marion, Emily und Sarah. Nochmal ein herzliches Dankeschön an alle!

Boys' Day „Trainingskamp für Küchenbullen“

Boys' Day „Trainingskamp für Küchenbullen“
Foto: Christa Hinrichs und Hannes Björn Dassow

Der traditionelle Boys' Day „Trainingskamp für Küchenbullen“fand am 28.04.16 statt. Christa Hinrichs unterwies Hannes Björn Dassow aus Fedderingen das Wäschesortieren und die Bedienung der Waschmaschine. Hannes Björn erlernte das Bügeln von Oberhemden und Bettwäsche. Gemeinsam wurde das Mittagessen vorereitet. Es gab Mehlbeutel und bunten Salat. Die Erdbeersoße zum Mehlbeutel wurde von Hannes Björn zubereitet.

 

Ilona Hargens hatte Leon Glince aus Hennstedt zu Gast. Gemeinsam wurden die anstehenden Arbeiten erörtert und das Mittagessen besprochen. Dann ging es los. Leon reinigte die Fensterbänke und saugte die Zimmer. Anschließend wurden Kartoffeln und Karotten geschält. Es wurde ein Karotten-Apfelsalat zubereitet, dazu Kartoffelpüree und Frikadellen gemacht. Zum Nachtisch gab es Vanille-Flammeri mit Himbeersoße. Zum Schluß wurden die Kosten für das Mittagessen errechnet.

 

Beide erhielten am Ende ihres Einsatzes ein Zertifikat. Die Stunden vergingen wie im Fluge

und alle Beteiligten hatten Spass an der Arbeit.

Volles Haus in Hennstedt`s Mitte

Ein Jahr in Afrika
Foto: v.l. Annika Frahm, Christa Hinrichs

Zum Frauenfrühstück trafen sich 100 Hennstedter Landfrauen um den Bericht „Ein Jahr in Afrika“ von Annika Frahm zu hören. Die Studentin berichtete aus ihrem Alltag in Kenia.

 

Nach dem Abitur entschloss sich Annika Frahm zu einem Freiwilligendienst in Ostafrika. Sie wurde als Aushilfslehrerin in Asembo, am Victoriasee eingesetzt. In Kenia müssen die Kinder acht Jahre zur Grundschule gehen. Diese Schulen unterscheiden sich sehr zu denen, die Frahm aus ihrer Heimat kennt. „Zuerst hat mich die grüne Landschaft beeindruckt, die man so nicht mit Afrika assoziiert“, erzählt die Studentin. Kenia hat ein ganzjährig angenehmes Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Es ist seit 1963 unabhängig und die Hauptstadt ist Nairobi. Der Vielvölkerstaat beherbergt 42 Volksstämme, die oft aneinander geraten und es kommt zu blutigen Auseinandersetzungen. Die Amtssprache ist Englisch (britische Kolonie). Annika Frahm berichtete über die Kultur des Volkes der Luo, bei denen sie lebte. Für die Landfrauen sehr befremdlich war, dass die Luo in polygamen Ehen leben. Sie zählen zu den wenigen afrikanischen Völkern, bei denen weder bei Mädchen noch bei Jungen die traditionelle Beschneidung vorgenommen wird.

 

Nach 6 Monaten in Asembo fuhr Annika Frahm weiter nach Kisumo. Auch dort arbeitete sie als Hilfslehrerin, doch diesmal an einer Privatschule. Mit dem Lehrerkollegium freundete sie sich sehr schnell an und so traf sie sich auch privat mit den Kollegen. Diese nahmen sie mit auf eine Hochzeit und eine Trauerfeier. Die zweite Feier beeindruckte Annika Frahm besonders, denn es wurde ein noch größeres Fest als bei der Hochzeit gefeiert. Überhaupt werden in Kenia noch viele Traditionen gelebt. Wenn ein Mann heiraten möchte muss er dem Brautvater einige Kühe anbieten. Die Anzahl ist abhängig vom Aussehen der Braut und ihren hausfraulichen Kompetenzen. Weihnachten ist auch für Kenianer ein ganz besonderes Fest. Annika Frahm und ihre Mitstreiterinnen haben dazu, gemeinsam mit Kindern, Plätzchen gebacken. Der Weihnachtsmann war zu Gast und es gab Geschenke, die mit finanzieller Hilfe der deutschen Freunde und Familienangehörige gekauft werden konnten.

 

Annika Frahm zeigte viele imposante Aufnahmen von ihrem Wirken in Kenia. Sie erzählte nette und befremdliche Anekdoten und berichtete vom Leben mit den Luo in Kenia.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Christa Hinrichs bei dem Betreiber des Markttreff Inne Merrn, Timmi Sidiropoulos und seinem Team. Die Landfrauen waren sehr beeindruckt vom Interieur des Lokales und vom reichhaltigen Frühstück, das keine Wünsche offen ließ.

 

Text und Foto: Susanne Rettenberger

Israel – Heilige Stille, pulsierendes Leben

Israel – Heilige Stille, pulsierendes Leben

Die meisten von uns verbinden Israel mit Krieg und Terror. Pastor Lorenzen aber nahm die
Landfrauen von Hennstedt auf eine friedliche Reise mit nach Israel. Israel ist nur 3 Stunden
Flugzeit entfernt und nur etwas größer als Schleswig-Holstein. Wir erlebten eine
beeindruckende Reise in Wort und Bild von jetzt bis in die Zeit Jesus Christus zurück.

 

Von Tel Aviv aus Richtung Norden am Mittelmeer entlang ging es nach Caearea, eine alte
Hafenstadt, gegründet von Herodes dem Großen. Weiter über Akko nach Nazareth, der
Geburtsstadt Jesus Christus, ein Wallfahrtsort mit vielen Sehenswürdigkeiten, z.B. die
Verkündigungskirche. Nazareth ist die größte Stadt im Norden Israels und nur 25 km vom See Genezareth entfernt.

 

Weiter nach Capernaum,am See Genezareth gelegen, Jesus lebte hier ca. 30 Jahre lang. Der See mündet in den Fluß Jordan, der bis in das Tote Meer fließt. Das 30%ige Salzwasser dort ist bekannt für seine heilende Wirkung bei allerlei Hauterkrankungen. Schließlich ging die Reise nach Jerusalem, die wohl beeindruckenste Stadt Israels mit seinen vielen Kulturstätten wie z. B. die Grabeskirche (Bestattungs- und Wiederauferstehungsort Jesus Christus), die Klagemauer und der Felsendom , welcher der älteste monumentale Sakralbau des Islams ist mit seiner 35m hohen vergoldeten Kuppel und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Die Rundreise endet wieder in Tel Aviv, von wo es zurück in die Heimat ging.

Käse- und Weinverkostung

Käse- und Weinverkostung

 

 

Zu einer Käse- und Weinverkostung hat Bäckermeister Sönke Henningsen aus Norderstapel die Hennstedter Landfrauen eingeladen. Vorgestellt wurden Weine der Familie Klumb. Der

traditionsreiche Familienbetrieb der Familie Klumb hat ihren Sitz in Langenlonsheim, das liegt zwischen Rüdesheim und Bad Kreuznach an der Weinstraße im Weinbaugebiet Nahe in Rheinland-Pfalz. Die Familie Klumb bewirtschaftet ihren Weinanbau auf ca. 10 Hektar. Caroline Klumb,Weinkönigin von 2011 bis 2012 stellte verschiedene Weine von trocken über feinherb bis lieblich vor. Dazu wurde Käse und Brot gereicht. Außerdem konnten die Landfrauen Bäckermeister Henningsen beim Backen von Dinkelbrot über die Schulter schauen. Fazit: ein geselliger und gelungener Abend.

 

Petra Kuthning

Osterbasteln in Büttners Landladen

Osterbasteln

 

 

 

Am 08.03.16 trafen sich einige Hennstedter Landfrauen zum Osterbasteln in Büttners Landladen in Ketelsbüttel, der bereits seit 10 Jahren in der jetzigen Form besteht. Inmitten einer wunderschönen Dekoration und Blumenfülle haben die Landfrauen unter fachkundiger Anleitung von Frau Büttner österliche Gestecke, Schalen und Kränze kreiert. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt, da sie aus einer Fülle an Dekomaterial und Blumen wählen konnten. Für das leibliche Wohl sorgte Birgit Claussen und nach 2 Stunden hatten alle Beteiligten tolle Arrangements mit nach Hause nehmen können.

 

Petra Kuthning

Henriette – unsere Biene für die Landesgartenschau in Eutin

Henriette in der RaiBa Hennstedt
Foto: Henriette in der RaiBa Hennstedt

Zu sehen ist Henriette seit dem 15. Februar im Foyer der Raiffeisenbank in Hennstedt. Die Gartenschau beginnt am 28. April. Zeitnah wird Henriette, mit vielen anderen Bienen, nach Eutin gebracht um dort den Sommer auf einer Blumenwiese zu verbringen. Am 25. September besteht die Möglichkeit Henriette zu ersteigern. An diesem Tag sollen alle Bienen ein neues zuhause bekommen.

 

Liebe Landfrauen, schaut euch Henriette schon mal genau an, damit ihr sie in Eutin wieder erkennt. Gegen Vorlage des Abschnittes im diesjährigen LandFrauen-Info erhält man 2 € Rabatt auf das Tagesticket für die Gartenschau (Normalpreis 16 €).

Reiche Rentner-Arme Rentner – und was bekomme ich?

Equal Pay
Foto: v.l. Christa Hinrichs, Freya Matthießen, Susann Sievers

Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch ca. 22% weniger als Männer, auf dem Land sind es sogar 10% mehr. Woran liegt das? Und wie kann man etwas ändern? Denn dieser geringere Verdienst spiegelt sich später in der Rente wieder. Frauen bekommen dann bis zu 60% weniger Rente als ihre männlichen Kollegen.

 

Altersarmut bei Frauen ist ein großes Thema des LandFrauen-Verbandes. Darum wurden jetzt deutschlandweit Frauen zu „Equal-Pay-Beraterinnen“ geschult. Equal-Pay bedeutet auf deutsch „Gleiche Bezahlung“. Eine der Botschafterinnen, Freyja Matthießen aus Bokhorst, war zu Gast bei den Landfrauenvereinen Dellstedt, Hennstedt und Tellingstedt. Die Vorsitzenden hätten sich eine etwas größere Resonanz für dieses große Frauenthema gewünscht. Die Landfrauen, die vor Ort waren, hörten einen sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag. Die Referentin zeigte auf, dass über 80% in Teilzeit oder Minijob arbeitenden Frauen dies familienbedingt tun. Nach einer Pause von vier Jahren gilt man als ungelernte Kraft und kommt sehr schwer wieder in ein gutbezahltes Arbeitsverhältnis, auch die Karriereleiter bricht nach einer längeren Pause ab. Frauen sollten sich gut überlegen, ob sie eine Elternzeit oder eine Pflegeauszeit für Angehörige übernehmen wollen. Wer das möchte sollte sich absichern, denn statistisch wird jede zweite Ehe in Deutschland geschieden und in den meisten Fällen stehen die Frauen mit nichts da. Aber auch eine schwere Erkrankung des Partners oder sogar sein Tod führen zu schwerwiegenden Einschnitten in der Geldbörse und den späteren Rentenansprüchen des Hinterbliebenen. Was kann frau nun tun? Unsere Gesellschaft sollte sich von geschlechtsspezifischen Rollenbildern trennen. Für die Erziehung der Kinder zum Beispiel bleiben meistens die Mütter zu hause oder gehen in Teilzeit.

 

Freya Matthießen plädiert dafür, dass für die Kindererziehung beide Elternteile ihre Arbeitszeit reduzieren. „Jedes Elternteil könnte während der Erziehungszeit in Teilzeit arbeiten“, sagt die Botschafterin. „Möglich wäre, dass jeder Partner 30 Wochenstunden arbeitet. Für die Haus- und Gartenarbeit kann man sich Hilfe holen, die natürlich reell bezahlt werden sollte. Das gemeinsame Einkommen verringert sich dadurch, doch sammelt jeder seine eigenen, wichtigen Rentenpunkte.“ Viele Frauen bekommen nur Minijobs. Für diese Damen rät die Referentin sich ein eigenes Konto zuzulegen, auf das ein monatlicher Bonus aus dem gemeinsamen Familieneinkommen eingezahlt wird.

 

Viele Frauen bekommen für gleiche Arbeit weniger Geld und weniger Aufstiegschancen als ihre männlichen Kollegen. Trotz besserer schulischer Leistungen und qualifizierterer Abschlüsse bekommen Mädchen und junge Frauen die schlechteren Jobs, denn ihre männlichen Mitstreiter werden bevorzugt eingestellt. Nun werden sicherlich viele sagen: das sind alte Klischees. Leider ist es nicht so! „Die Frauenquote ist wichtig für Deutschland, damit unser aller Leben besser wird, zu sehen in den nordeuropäischen Staaten, in denen es mehr Frauen in Führungspositionen gibt,“ resümiert die Referentin.

Kinonachmittag - „Honig im Kopf“

Einen gemütlichen Nachmittag erlebten die Hennstedter Landfrauen im Golfhotel Gut Apeldör. Nach einem reichhaltigen Kuchenbuffet sahen die Damen den Kinofilm“Honig im Kopf“. Der Film behandelt das Thema „Demenz“. Er zeigt den Verfall des geliebten Vaters und Großvaters und die Hilflosigkeit seiner Angehörigen. Große Schauspieler wie Dieter Hallervorden und Til Schweiger zeigen im Streifen ihr schauspielerisches Talent, und auch Schweigers Tochter Emma beeindruckt die Zuschauer. Ein Film zum Lachen und Weinen, der auf jeden Fall weiter empfohlen werden kann.

Gunther Plüschow, Marineflieger, Abenteurer und Entdecker

Gunther Plüschow, Marineflieger, Abenteurer und Entdecker
v.l. Christa Hinrichs, Sigmar Schwabe, Ute Diener

Ein Name der bei uns leider in Vergessenheit geraten ist. In Südamerika sind Straßen und Plätze nach dem Abenteurer benannt. Auf den Spuren des Entdeckers machten sich die Landfrauen und ihre Partner gemeinsam mit Sigmar Schwabe.

 

Der Referent des Abends, Sigmar Schwabe aus Hennstedt/Dithmarschen, gehört dem Verein zum Erhalt des Schiffes „Feuerland“ an. Dieses gehörte früher Gunther Plüschow, der es in Büsum bauen ließ. Alles fing für den Referenten mit einem Buchgeschenk an. Hierdurch lernte er Plüschow kennen und lieben, denn ab nun versuchte er alles über diesen Mann in Erfahrung zu bringen. Schwabe reiste mit seiner Frau an die Orte an denen Plüschow gewesen war. Plüschow (1886-1931) ließ sich als Marineoffizier ausbilden, um dann, als einer der Ersten, Marineflieger zu werden. Stationiert wurde er im chinesischen Tsingtau, früher eine deutsche Kolonie. Bekannt wurde Plüschow als die japanische Armee Tsingtau belagerte. Der Marineflieger führte mit seinem Flugzeug „Taube“ wichtige Aufklärungsflüge durch und griff mit selbstgebauten Bomben feindliche Ziele an. Als „Auge Tsingtaus“ machte sich Plüschow einen Namen. Kurz vor Einnahme der Stadt durch die Japaner gelang es dem Piloten mit seiner Taube zu fliehen. Zurück in Deutschland beendete er seine Militärlaufbahn als Kapitänleutnant.

 

Sein Kindheitstraum, eine Reise nach Südamerika, erfüllte sich Gunther Plüschow 1925. Über seine erste Expedition schrieb er das Buch „Segelfahrt ins Wunderland“. 1927 reiste er mit seinem eigenen Schiff, die Feuerland, von Büsum nach Punta Arenas in Chile. Zeitgleich beförderte ein anderes Schiff sein Wasserflugzeug mit dem Kennzeichen „D-1313“ und Ingenieur Ernst Dreblow nach Puanta Arenas. Gemeinsam mit Dreblow rüstete er sein Flugzeug auf und als erste Menschen überflogen sie Feuerland, Kap Hoorn und Patagonien. Zurück in Deutschland veröffentlichte er 1929 sein zweites Buch „Silberkondor über Feuerland“ und einen gleichnamigen Dokumentarfilm.

 

Ende 1930 kehrte Plüschow nach Chile und Argentinien zurück, um seine Forschungsflüge fortzusetzen. Dabei stürzte er am 28. Januar 1931 mit seinem Flugzeug am Lago Argentino am Fuße des Gletschers ab, wobei er und Dreblow ums Leben kamen.

 

Noch heute erinnert der Plüschowhafen in Kiel-Holtenau an den Abenteuerer. Seine letzte Ruhestätte fand Gunther Plüschow auf dem Parkfriedhof Berlin-Lichtenfelde. In Argentinien und Chile wird er als Pionier und Entdecker geehrt.

Landfrauen auf dem roten Sofa

Landfrauen auf dem roten Sofa
Foto: Katinka Springborn und Inge Soltau auf dem roten Sofa

Ein rotes Sofa, eine Schauspielerin und über 80 Landfrauen. Alles zusammen macht einen fröhlichen Abend in geselliger Runde.

 

Zu Gast bei den Hennstedter Landfrauen war die Schauspielerin Katinka Springborn aus Hamburg. Die Schauspielerin erfreute ihre Zuhörer mit der Geschichte „Hilfe, die Herdmanns kommen“. Zur Handlung: Fünf wilde, unerzogene Kinder (sie lügen, klauen, rauchen und bringen die Nachbarn zur Verzweiflung) wollen am Krippenspiel in der örtlichen Kirche teilnehmen. Die Kinder bekommen die Hauptrollen nur, weil sie die früheren Darsteller massiv unter Druck setzen und sich niemand mit den Herdmanns anlegen will. Die Leiterin des Weihnachtsklassikers erzählt den fünf Kindern die Geschichte um Jesus Geburt, von der diese keine Ahnung hatten. Auf sehr außergewöhnliche Weise gelingt es den Herdmanns die Weihnachtsgeschichte neu zu interpretieren. Die Kirchenbesucher (es kommen alle, denn niemand möchte sich das Schauspiel entgehen lassen) sind vom Ergebnis sehr erstaunt.

 

Katinka Springborn erzählte die Geschichte sehr lebhaft. Besonders laut ertönte ihre Stimme, wenn sie das jüngste Kind der Herdmanns Hedwig sprach. Hedwig spielte, etwas vorlaut, den Verkündigungsengel.

 

Nach der Erzählung ließen sich ein paar Landfrauen mit Katinka Springborn auf dem roten Sofa in der Gaststätte „Zum Eichenhain“ in Süderheistedt fotografieren.

 

Verkauf von gebrannten Mandeln und Weinsuppe
Weihnachtsbasar 2015: Verkauf von gebrannten Mandeln und Weinsuppe

Landfrauencafè – wir sagen „DANKE“

Vielen Dank den Bäckerinnen für die leckeren Torten und Kuchen. Vielen Dank den fleißigen Helferinnen für ihren Einsatz beim Familientag der RaiBa in Heide, dem „Lebenden Adventskalender“ in Hennstedt und beim Hennstedter Weihnachtsmarkt.


Einschließen und Genießen

Das war toll! Nur wir Landfrauen in der Buchhandlung Scheller-Boyens in Heide. In aller Ruhe konnten Bücher, Zeitschriften, Kalender, Schreibwaren und allerlei Krimskram angeschaut werden. Alles begann mit einer Einführung durch die Mitarbeiterinnen Simone Möbius und Ulrike Schmitz-Hübner. Kurz erläuterten sie uns die Gegebenheiten des Abends. Nach einem gemeinsamen Glas Sekt ließen uns die Mitarbeiterinnen im Buchladen allein. Für eventuelle Fragen hielt sich Frau Schmitz-Hübner im Aufenthaltsraum bereit. Nach kurzer Zeit verebbten auch die letzten Gespräche und die Landfrauen durchstöberten das Geschäft. Mit Büchern und Zeitschriften machten es sich die Damen in der Leseecke gemütlich.

 

Ich habe die Zeit in der Buchhandlung sehr genossen. Es war schön, mal ohne Zeitdruck „nur“ Bücher anzuschauen und anzulesen und sich fürs Weihnachtsfest Geschenke vorzumerken.

 

Nach zwei Stunden kam Simone Möbius um uns wieder aus der Buchhandlung raus zu lassen. Die Landfrauen habe sich für den Winter mit Lektüre eingedeckt und vermutlich auch mit einigen Geschenken. Mit einem Abstecher über den Weihnachtsmarkt endete ein schöner Landfrauenabend.

Leben in der Taiga

Leben in der Taiga

Eine Frau findet ihre große Liebe in Sibirien. Sie tauscht ihr komfortables Leben in Hamburg gegen ein genügsames in der Taiga. Diese mutige Frau heißt Karin Haß und sie war bei den Landfrauen zu Gast.

 

Nach einer kurzen Einführung in ihr bisheriges Leben zeigte uns Karin Haß einen beeindruckenden Film über Sibirien. Wundervolle Naturaufnahmen, üppige Gärten und fröhliche Menschen sahen wir im Film, doch dass das Leben in der Taiga auch ein anderes Gesicht hat, davon erzählte die Autorin nach dem Film. Karin Haß war schon immer eine begeisterte Paddlerin. Sie hatte schon viele sibirische Flüsse erkundet bis sie auf einem Ausflug das malerische Dorf Srdnjaja Oljokma im ostsibirischen SabajkalGebiet entdeckte. Obwohl sie kaum russisch sprach, wollte sie ihr Leben für einige Monate mit den Menschen im Taigadorf teilen. In Sibirien hoffte Karin Haß die Stille und Besinnung in der Abgeschiedenheit zu finden. Diese fand sie nicht, dafür lernte die Hamburgerin ihre große Liebe, den Pelztierjäger Slawa aus dem Volk der Ewenken, kennen.

 

Seit fast 10 Jahren lebt sie nun schon in Srdnjaja Oljokma. Sie hat sich mit dem kargen Leben unter extremen Wetterbedingungen und ohne Wasserleitung und Kanalisation (Strom gibt es nicht immer) eingerichtet. Die unglaubliche Gastfreundschaft der Dorfbewohner habe ihr anfangs sehr geholfen, berichtet Karin Haß. Ihr Leben in Deutschland hat sie nicht ganz hinter sich gelassen. Sie kommt jedes Jahr für etwa vier Monate nach Deutschland, um ihre Kinder und Freunde zu besuchen und fährt dann wieder nach Hause. Einmal war Slawa in Deutschland. Die Sauberkeit hat ihn sehr beeindruckt, aber für immer kann er sich ein Leben in Deutschland nicht vorstellen. Karin Haß stellte den Landfrauen ihre Bücher „Fremde Heimat Sibirien“ und „Bärenspeck mit Pfeffer“ vor. Sie las zum Abschluss einige Passagen und beantwortete viele Fragen.

Erntedankfest – Was ist uns das Leben wert?

Foto: Birgit Claussen re. bedankt sich bei Markus Schwarz li. für den interessanten Vortrag
Foto: Birgit Claussen re. bedankt sich bei Markus Schwarz li. für den interessanten Vortrag

Lebensmittel sind bei uns relativ günstig. Egal ob im Supermarkt, dem Discounter, dem Wochenmarkt oder im Lebensmittelgeschäft wir können aus einer Vielzahl von Angeboten wählen. Doch wer zahlt den wahren Preis?

 

Was ist uns unser Leben wert? Bananen, Zucker, Kakao und Baumwolle sind nur einige Beispiele für Produkte deren Verkaufswert oft unter dem Erzeugerpreis liegt. Wir, die Verbraucher, sollten beim Einkaufen etwas genauer hinschauen. Es gibt bereits viele Produkte die mit einem „Faire Trade-Logo“ versehen sind. Diese Waren sind meistens etwas teurer, doch garantieren uns die Siegel, dass der Mehrpreis beim Erzeuger ankommt.

 

Markus Schwarz, Mitarbeiter beim BEI (Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e. V.) und Referent des Abends, erklärte den Landfrauen die verschiedenen Handelsbeziehungen zwischen den Herkunftsländern des globalen Südens und den Konsumenten bei uns. Er erläuterte wie die Importeure von unabhängigen Gremien überprüft werden. „Fairer Handel ist mehr als nur ein/der faire Preis“, erklärt der Referent. Fairer Handel steht für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Gerechtigkeit, langfristige Handelsbeziehungen und schafft Transparenz. Ein angemessener Preis deckt die Kosten und lässt Spielraum für Investitionen. Kinder können zur Schule gehen, weil ihre Eltern sie nicht als billige Hilfskräfte benötigen und sich das Schulgeld leisten können. Bessere Lebensbedingungen geben den Menschen eine Perspektive und sie können in ihrem Heimatland bleiben. Resümee des Vortrages: Fairer Handel bedeutet Handel als Partnerschaft auf Augenhöhe.

 

Brunhilde Dubberke hatte einige Rezepte für die Landfrauen zusammengestellt, die sowohl aus fair gehandelten Produkten und saisonalen Lebensmittel bestehen. Probieren durften die Mitglieder die verschiedenen Gerichte am Ernte-Dank-Buffet im Dithmarscher Hof in Kleve.

 

Die Landfrauen konnten an diesem Abend ihren Bedarf an Winterlektüre aufstocken (Bücherflohmarkt) und sich mit Produkten aus dem Weltladen Heide eindecken (Schwarz und Dubberke hatten einige Produkte mitgebracht).

Fingerfood – kleine Köstlichkeiten

In der Schulküche der Hennstedter Eiderlandschule trafen sich 12 Landfrauen zum Kochabend mit Matthias und Gabi Milenz aus Wrohm. Das Ehepaar hatte für die Landfrauen einige tolle Rezepte zusammengestellt. Die Lebensmittel und Getränke hatten sie auch im Gepäck. In fröhlicher Arbeitsatmosphäre starteten die Landfrauen in zweier Teams mit den Vorbereitungen zum gemeinsamen Abendessen. Es gab: Currysuppe mit Scampi, Räucherlachstatar, Rinder-Carpaccioröllchen, Schweinemedaillons mit Tomatenpesto, Lachspflanzer`l mit Caviarcreme, Hähnchen-Erdnussspieße, Scones mit Frischkäse, Schwarzbrot-Chips und zum Abschluss Engadiner Walnusstörtchen. Während Koch Matthias Milenz den Teilnehmerinnen mit Rat und Tat zur Seite stand bewirtet Gabi Milenz die Landfrauen mit Kaltgetränken und deckte den Tisch fürs gemeinsame Essen.


Spendenübergabe an die Jugendfeuerwehr Hennstedt

Die Landfrauen Ute Diener und Susanne Rettenberger überbrachten den jungen Feuerwehrkameraden einen Scheck über 300 €. Dieses Geld ist aus dem Erlös des Landfrauencafés anlässlich der Eröffnung/Tag der offenen Tür des neuen Feuerwehrgerätehauses in Hennstedt. Claus Daniel und Gabi Nickisch freuten sich mit den Jugendlichen.

 

Die Jugendwehr plant einen Ausflug in den Hansa Park Sierksdorf, zu dem alle Kameraden der Jugendwehr eingeladen sind. „Dafür, und für viele kleine andere Dinge, wird das Geld verwendet,“ sagt Jugendgruppenleiter Claus Daniel. Er bedankte sich im Namen aller für die Spende und diesen Dank möchte ich an unsere fleißigen Helferinnen/Bäckerinnen weiter geben.

 

Foto: Jugendfeuerwehr mit Gruppenleiter Claus Daniel, Gabi Nikisch und Landfrau Ute Diener